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Huthis drohen mit Eintritt in den Iran-Krieg, während die Spannungen eskalieren

Houthi,iran
Mohammad Bash / Shutterstock.com

Im Nahostkonflikt zeichnet sich eine neue Bedrohung ab, da eine weitere bewaffnete Gruppe signalisiert, möglicherweise in die Kämpfe einzugreifen. Die Warnung verstärkt die Befürchtungen einer breiteren regionalen Eskalation.

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Führende Vertreter sagen, dass sich die Lage rasch entwickelt und militärische Optionen weiterhin geprüft werden, berichtet o2.pl.

Warnung ausgesprochen

Der Huthi-Anführer Abdul-Malik al-Houthi erklärte, die jemenitische Gruppe könnte sich auf der Seite des Iran am Krieg beteiligen.

„Alle Optionen auf militärischer Ebene sind möglich“, sagte er laut o2.pl unter Berufung auf jemenitische Medien.

Er fügte hinzu: „Wir bekräftigen unsere Unterstützung für den Iran, den Libanon, Palästina und die heiligen Stätten sowie unsere militärische Bereitschaft, während sich die Ereignisse entwickeln.“

Diese Aussagen deuten darauf hin, dass die Gruppe die Entwicklungen genau beobachtet und im Falle einer Ausweitung des Konflikts handeln könnte.

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Zunehmende Spannungen

Al-Houthi warf den gegnerischen Kräften vor, die Eskalation in der Region voranzutreiben.

„Alle militärischen Optionen sind möglich. Die Eskalation und Ausweitung der Aggression ist der Weg des Feindes in seinem Handeln in der Region, und genau das beobachten wir, während wir die Ereignisse verfolgen und die Aktionen des Feindes beobachten“, sagte er.

Er bezeichnete den Iran zudem als „ein Modell des Widerstands gegen Feinde“ und unterstrich damit die ideologische Nähe zwischen den Gruppen.

Bislang sind die Huthis nicht direkt in den Konflikt eingetreten.

Konflikt weitet sich aus

Der Krieg begann am 28. Februar mit US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran, bei denen Berichten zufolge hochrangige Führungsfiguren getötet wurden.

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Seitdem hat der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Verbündete und regionale Infrastruktur reagiert.

Jüngste Berichte beschreiben neue Angriffe in Teheran sowie das Abfangen von Drohnen in den Golfstaaten.

Länder wie Saudi-Arabien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate haben angesichts anhaltender Bedrohungen ihre Luftabwehr aktiviert.

Regionale Auswirkungen

Katar hat Angriffe auf seine Gasinfrastruktur verurteilt und vor einer weiteren Eskalation gewarnt.

Premierminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani sagte: „Solche feindlichen Handlungen, ihre Fortsetzung und die Ausweitung des Krieges werden nur zu einer weiteren Eskalation in der Region führen.“

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Mit zunehmenden Spannungen wächst die Sorge, dass weitere Akteure in den Konflikt hineingezogen werden könnten.

Die Warnung der Huthis verstärkt die Befürchtungen, dass sich der Krieg über seinen derzeitigen Rahmen hinaus ausweiten könnte.

Quellen: o2.pl, BBC, Yemen News Agency