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Ein weiteres Land geht still und leise dazu über, einen Teil der Ukraine zu „übernehmen“

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Die Aufmerksamkeit bleibt auf das Schlachtfeld in der Ukraine gerichtet, aber es kommen Bedenken über stillere Entwicklungen hinter den Frontlinien auf.

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Neue Behauptungen deuten darauf hin, dass sich eine ausländische Beteiligung an besetzten Gebieten abzeichnen könnte.

Ukrainischen Quellen zufolge deuten erste Anzeichen auf mögliche langfristige Pläne hin, die über den Krieg selbst hinausgehen.

Behauptungen tauchen auf

Der ukrainische Politiker Pjotr Andrjuschtschenko hat Bedenken hinsichtlich einer möglichen chinesischen Beteiligung in besetzten Gebieten geäußert, wie aus Äußerungen in einem Interview mit dem YouTube-Kanal „Third World War“ hervorgeht, das von LA.lv zitiert wird.

Er sagte, dass erste Vereinbarungen im Zusammenhang mit China möglicherweise bereits getroffen wurden.

„Es gibt eine Nuance, die wir berücksichtigen müssen. Eine sehr interessante Nuance. Sie liegt auf der Ebene exklusiver Informationen“, sagte er.

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Frühe Vereinbarungen

Andrjuschtschenko verwies auf Dokumente, die angeblich zwischen von Russland kontrollierten Behörden und China in Bezug auf Steinbrüche und Ausrüstungslieferungen unterzeichnet wurden.

„Es ist noch nicht klar, wie die Chinesen hier auftauchen könnten oder nicht, aber die ersten Dokumente wurden mit China über Steinbrüche und Ausrüstungslieferungen unterzeichnet“, sagte er.

Er fügte hinzu, dass sich die Entwicklungen im Zusammenhang mit diesen Vereinbarungen bis in die letzten Monate fortgesetzt haben.

Wachsende Verbindungen

Er verwies auch auf einen kürzlichen Besuch von Vertretern der sogenannten Staatlichen Universität Mariupol auf einer Konferenz in China.

Laut Andrjuschtschenko konzentrierte sich die Veranstaltung auf Pekings „Seidenstraßen“-Initiative und beinhaltete Diskussionen über die Ausweitung des chinesischen Einflusses im Ausland.

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Die Konferenz, so sagte er, berührte auch die mögliche Beteiligung chinesischer Arbeiter in besetzten ukrainischen Gebieten.

Zukünftige Bedenken

Während die Details unklar bleiben, deutete Andrjuschtschenko an, dass solche Schritte umfassendere Ambitionen signalisieren könnten.

„Das bedeutet, dass auch China konkrete Pläne bezüglich der Kolonisierung der besetzten Gebiete hat“, sagte er.

Er fügte hinzu, dass die kolportierten Schwierigkeiten Russlands im Bausektor chinesischen Entwicklungsprojekten in diesen Regionen Tür und Tor öffnen könnten.

Quellen: LA.LV, YouTube-Kanal „Third World War“

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