Es ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, um dem Bediener zu erleichtern, Ziele aus der Ferne zu identifizieren und anzugreifen.
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Eine neue Art von Schlachtfeldtechnologie beginnt, die Durchführung von Kampfeinsätzen in der Ukraine zu verändern. Jüngste Entwicklungen deuten darauf hin, dass Maschinen zunehmend gefährliche Aufgaben an der Front übernehmen könnten.
Eine ukrainische Einheit hat nun demonstriert, wie solche Systeme operieren können, ohne Soldaten direkt in Gefahr zu bringen.
Nun ja, keine ukrainischen Soldaten, um genau zu sein (to be precise).
Ein ferngesteuerter Angriff
Die Mission wurde vom 2. Mechanisierten Bataillon der 3. Separaten Sturmbrigade durchgeführt, wie aus einer Erklärung des ukrainischen Entwicklers DevDroid vom 24. März hervorgeht.
Während der Operation rückte die Droid-TW-12.7-Plattform auf einen von Russland gehaltenen Unterstand vor und eröffnete das Feuer. Die Stellung wurde Berichten zufolge zerstört und vollständig neutralisiert.
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Nach Erfüllung der Aufgabe zog sich das unbemannte System zurück und kehrte sicher zu seinem Ausgangspunkt zurück.
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Laut United24Media sagte DevDroid-CEO Jurij Porizkij (Yurii Poritskyi) in einer Erklärung:
„Dieser Fall demonstriert die Effektivität von unbemannten Bodensystemen unter Kampfbedingungen – insbesondere in Szenarien, in denen die Durchführung ähnlicher Aufgaben ein hohes Risiko für das Personal darstellen würde. Wir sind dem Militär für sein Vertrauen und seine Professionalität dankbar.“
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Das System ist für die Durchführung von Aufklärungs- und Feueraufträgen konzipiert.
Fortschrittliche Fähigkeiten
Der Droid TW 12.7 kombiniert Fernbedienung mit künstlicher Intelligenz und einem ballistischen Computer, sodass Bediener Ziele aus der Ferne präzise identifizieren und angreifen können.
Er ist mit einem ferngesteuerten Turm ausgestattet, der mit einem 12,7-mm-M2-Browning-Maschinengewehr bewaffnet ist, das in der Lage ist, leicht gepanzerte Fahrzeuge, Ausrüstung und exponierte Truppen zu treffen.
Die Plattform kann auch befestigte Stellungen unterdrücken und Feuerunterstützung auf kurze bis mittlere Entfernungen leisten.
Darüber hinaus ermöglichen integrierte Kameras und Datenverbindungen eine Echtzeitüberwachung, die den Bedienern ein Bewusstsein für das Schlachtfeld vermittelt, ohne dass sie sich Gefahren aussetzen müssen.
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Laut früheren Äußerungen von Andrij Bilezkij (Andrii Biletskyj), dem Kommandeur des 3. Armeekorps der Ukraine, könnten solche Robotersysteme schließlich bis zu ein Drittel der Infanterie an der Front ersetzen.
Wenn Sie das Video lieber auf YouTube ansehen möchten, finden Sie es hier (öffnet sich in einem neuen Tab).
Quellen: DevDroid-Erklärung, United24Media
