Startseite Lifestyle Arzt warnt: Einige Lebensmittel könnten „schädlicher als Rauchen“ sein

Arzt warnt: Einige Lebensmittel könnten „schädlicher als Rauchen“ sein

Arzt warnt: Einige Lebensmittel könnten „schädlicher als Rauchen“ sein
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Der wöchentliche Einkauf kann Produkte enthalten, die genauer geprüft werden sollten.

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Eine Folge des Podcasts Diary of a CEO hat die Aufmerksamkeit erneut auf ultraverarbeitete Lebensmittel gelenkt, nachdem der NHS-Arzt Chris van Tulleken sagte, sie hätten „Tabak als führende Ursache für frühzeitigen Tod weltweit überholt“.

Laut der British Heart Foundation enthalten ultraverarbeitete Lebensmittel häufig Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Süßstoffe und künstliche Aromen und sind oft reich an Salz, Zucker und gesättigten Fetten.

Eine BMJ-Studie aus dem Jahr 2024, die 45 Studien mit fast 10 Millionen Menschen auswertete, brachte einen höheren Konsum mit erhöhten Risiken wie vorzeitigem Tod, Herzkrankheiten und Typ-2-Diabetes in Verbindung.

Industriell hergestelltes Brot, Energydrinks und viele Frühstückszerealien gehören zu den häufig genannten Beispielen.

Berichte von Harvard Health, NHS und The Conversation zeigen, dass diese Produkte oft hohe Mengen an Koffein, zugesetztem Zucker oder lange Zutatenlisten enthalten, die in der häuslichen Küche unüblich sind.

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Kritische Lebensmittel

Verarbeitetes Fleisch, wie Hot Dogs, bleibt ein zentrales Problem.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft verarbeitetes Fleisch als krebserregend (Gruppe 1) ein, und der NHS sieht einen Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs.

Vegane Alternativen sind nicht automatisch gesünder. Laut British Heart Foundation enthalten einige pflanzliche Produkte ebenfalls viel Salz, Fett, Zucker und Zusatzstoffe.

Auch Chicken Nuggets, verarbeitete Kartoffelprodukte, Margarine und Fertiggerichte stehen in der Kritik.

Laut Action on Salt enthielt jede fünfte untersuchte Fertigmahlzeit hohe Mengen an Salz und gesättigten Fetten.

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„Ein übermäßiger Salzkonsum steht in direktem Zusammenhang mit Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Schlaganfall“, erklärte die Organisation.

Was man stattdessen tun kann

Gesundheitsorganisationen raten nicht zur Panik, empfehlen jedoch, Zutatenlisten genauer zu prüfen.

Der NHS betont, dass verarbeitete Lebensmittel stark variieren, während die British Heart Foundation empfiehlt, häufiger zu Obst, Gemüse, Fisch und ungesättigten Fetten zu greifen.

Quellen: Diary of a CEO, British Heart Foundation, The BMJ, NHS, Harvard Health, WHO, Action on Salt, Nutrients

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