Startseite Krieg Ein weiteres europäisches Land warnt vor russischen Angriffen

Ein weiteres europäisches Land warnt vor russischen Angriffen

Portugal, President, Marcelo Rebelo de Sousa,
Drop of Light / Shutterstock.com

Die Besorgnis über russische Aktivitäten breitet sich in ganz Europa aus.

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Regierungen konzentrieren sich zunehmend auf potenzielle Bedrohungen jenseits des Schlachtfelds.

Nachrichtendienste richten ihr Augenmerk nun auf Schwachstellen im eigenen Land.

Eine neue Warnung unterstreicht wachsende Befürchtungen hinsichtlich Cyber-Operationen und verdeckter Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur.

Wachsende Besorgnis

Der portugiesische Gegenspionage-Dienst hat Russland als eine große Bedrohung für die nationale Sicherheit des Landes identifiziert.

Die Ergebnisse wurden von PAP berichtet und umreißen eine Reihe potenzieller Bedrohungen, von Cyberangriffen bis hin zu maritimen Operationen.

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Fokus auf Infrastruktur

Beamte sagen, der Schutz der Infrastruktur habe höchste Priorität, insbesondere in maritimen Gebieten.

Der Bericht verweist auf eine verstärkte Überwachung der russischen U-Boot-Aktivitäten und äußert Bedenken hinsichtlich möglicher Sabotage auf See.

Die Behörden warnten, dass Unterwasserinfrastruktur, einschließlich Kabel und Energiesysteme, anfällig sein könnte.

Der Bericht erwähnt auch einen Anstieg von Cyberangriffen, die mit russischen Aktivitäten in Verbindung stehen.

Zu den betroffenen Schlüsselsektoren gehören Energie, Telekommunikation, Gesundheitswesen, Bildung und Finanzen.

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Beamte sagen, diese Vorfälle zeigten die wachsende Bedeutung der Cybersicherheit beim Schutz nationaler Systeme.

Breitere Operationen

Dem Bericht zufolge setzt Russland eine Kombination von Taktiken ein, um Druck auf andere Länder auszuüben.

Dazu gehören Informationsbeschaffung, Cyber-Operationen und potenzielle Sabotagebemühungen.

Besondere Aufmerksamkeit wurde Unternehmen gewidmet, die an der Entwicklung militärischer Technologie beteiligt sind, insbesondere solchen, die die Ukraine unterstützen.

Portugal ist nicht allein mit seinen Bedenken, da mehrere europäische Länder in den letzten Monaten ähnliche Warnungen ausgesprochen haben.

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Der Bericht kommt genau zu dem Zeitpunkt, als Russland und Nordkorea vereinbart haben, gemeinsam gegen das vorzugehen, was sie als Desinformation bezeichnen.

Quellen: PAP, Portugiesischer Bericht zur inneren Sicherheit, O2.