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Ukraine greift wichtigen russischen Öl-Hafen bei massiven Drohnenangriffen an

Ukraine greift wichtigen russischen Öl-Hafen bei massiven Drohnenangriffen an
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Die Ukraine erklärte, sie habe den Großteil der über Nacht gestarteten Drohnen abgefangen, was das Ausmaß der Luftangriffe im Konflikt unterstreicht.

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Die Ukraine erklärte, sie habe den Großteil der über Nacht gestarteten Drohnen abgefangen, was das Ausmaß der Luftangriffe im Konflikt unterstreicht.

Die Luftabwehr habe 267 von 289 ankommenden Drohnen abgeschossen, so offizielle Angaben.

Diese Zahlen zeigen, wie stark beide Seiten zunehmend auf anhaltende Drohnenkampagnen setzen.

Der Druck auf die Luftverteidigungssysteme nimmt weiter zu, da die Angriffe häufiger werden.

Parallel zu den Abwehrmaßnahmen hat die Ukraine ihre Angriffe auf russische Infrastruktur im Energiesektor ausgeweitet.

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Ukrainische Drohnen griffen den Ostseehafen Ust-Luga an, ein zentrales Drehkreuz für den Ölexport.

Behörden bezeichneten dies laut Al Jazeera und Reuters als den fünften Angriff innerhalb von zehn Tagen.

Regionale Beamte berichteten, dass drei Menschen, darunter zwei Kinder, verletzt wurden.

Frühere Angriffe am 22., 25., 27. und 29. März hatten den Betrieb bereits gestört, teilweise kam es zu vorübergehenden Stillständen.

Die wiederholte Zielauswahl deutet auf einen Fokus auf Logistik statt auf Frontlinien hin.

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Fokus auf Energie

Ust-Luga spielt eine zentrale Rolle im russischen Ölhandel und wickelt große Mengen an Rohöl und raffinierten Produkten für internationale Märkte ab. Störungen in diesem Hafen können weitreichende Folgen haben.

Berichte von Reuters zeigen, dass die Angriffe zusammen mit anderen Faktoren bereits einen erheblichen Teil der Exportkapazität beeinträchtigt haben.

Das gezielte Vorgehen gegen solche Infrastruktur passt in eine breitere Strategie, Einnahmen aus dem Energiesektor zu reduzieren.

Ausgeweitete Kampagne

In den vergangenen Wochen hat die Zahl der Angriffe auf Häfen und Transportknotenpunkte im Zusammenhang mit Ölexporten zugenommen. Besonders Einrichtungen in der Ostsee stehen wiederholt unter Druck.

Dies deutet auf einen Übergang zu anhaltenden und koordinierten Angriffen statt einzelner Vorfälle hin. Exportinfrastruktur ist zu einem wiederkehrenden Ziel geworden.

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Gleichzeitig setzt Russland seine groß angelegten Drohnenangriffe fort und hält damit den Druck auf die ukrainische Luftabwehr aufrecht.

Auswirkungen auf Markt und Krieg

Die Ölmärkte reagieren auf die steigenden Spannungen, wobei die Preise im Zuge mehrerer geopolitischer Konflikte anziehen. Diese Volatilität belastet den Energiesektor zusätzlich.

Auch die Ukraine sieht sich mit steigenden Kraftstoffkosten konfrontiert, was die wirtschaftliche Lage im Krieg weiter erschwert.

Da diplomatische Bemühungen stagnieren und andere Konflikte Aufmerksamkeit binden, dürfte der Kampf um Infrastruktur ein zentrales Element des Krieges bleiben.

Quellen: Al Jazeera, Reuters

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