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Russen nahe der Grenze werden angesichts von Drohnenangriffen aufgefordert, militärische Kleidung zu vermeiden

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Melnikov Dmitriy / Shutterstock.com

Behörden in Teilen West­russlands warnen die Bevölkerung, ihr Verhalten bei Kleidung und Fortbewegung anzupassen, da Drohnenangriffe nahe der ukrainischen Grenze häufiger werden. Offizielle erklären, dass bestimmte äußere Erscheinungsbilder das Risiko erhöhen könnten, mit militärischen Zielen verwechselt zu werden.

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Die Empfehlung spiegelt wachsende Sorgen um die Sicherheit der Zivilbevölkerung in Gebieten wider, die grenzüberschreitenden Angriffen ausgesetzt sind.

Neue Warnungen ausgesprochen

Laut The Moscow Times haben lokale Behörden in der russischen Region Kursk Zivilisten geraten, das Tragen von Tarnkleidung sowie die Nutzung von Fahrzeugen mit militärähnlichen Kennzeichnungen zu vermeiden.

Wladimir Saizew, Leiter des Bezirks Bolschesoldatski, veröffentlichte die Empfehlung in einem Beitrag auf VKontakte.

„Verzichten Sie darauf, Militäruniformen zu tragen oder Fahrzeuge mit militärähnlicher Farbgebung (Khaki, Dunkelgrün, Grau oder Oliv) zu nutzen, insbesondere solche mit Kennzeichnungen, die von den russischen Streitkräften verwendet werden, wenn Sie sich in Grenzgebieten und angrenzenden Bezirken bewegen“, sagte er.

Sicherheitsbedenken

Saizew erklärte, die Maßnahme ziele darauf ab, Risiken für Zivilisten in Gebieten zu verringern, die regelmäßig Ziel ukrainischer Drohnenangriffe sind.

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Er fügte hinzu, dass die Einhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen dazu beitragen könne, „Tod oder Verletzungen der Zivilbevölkerung sowie die Zerstörung von Fahrzeugen zu verhindern“.

Die Warnung folgt auf Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit Drohnenangriffen auf fahrende Fahrzeuge in dem Bezirk Anfang dieses Jahres.

Ausweitung der Empfehlungen

Ähnliche Hinweise wurden auch in benachbarten Regionen ausgesprochen.

The Moscow Times berichtet, dass der Gouverneur der an die Ukraine grenzenden Region Belgorod die Bewohner kürzlich aufgefordert hat, innerhalb von 15 Kilometern zur Grenze auf militärähnliche Kleidung zu verzichten.

Sowohl die Regionen Kursk als auch Belgorod sind seit Beginn der umfassenden russischen Invasion in die Ukraine wiederholt Beschuss und Drohnenaktivitäten ausgesetzt gewesen.

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Grenzspannungen

Das Gebiet wurde vorübergehend zur Frontzone, nachdem ukrainische Streitkräfte im August 2024 einen Vorstoß in nahegelegene Bezirke unternommen hatten.

Die Behörden scheinen nun darauf abzuzielen, die Gefährdung von Zivilisten zu minimieren, während die Angriffe weiterhin mit zunehmender Häufigkeit stattfinden.

Quellen: The Moscow Times