Eine fragile Waffenruhe zwischen Iran und den USA gerät bereits unter Druck, nachdem ein Vorfall im Süden Irans gemeldet wurde.
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Eine fragile Waffenruhe zwischen Iran und den USA gerät bereits unter Druck, nachdem ein Vorfall im Süden Irans gemeldet wurde.
Der Vorfall zeigt, wie schnell Spannungen trotz Bemühungen zur Beendigung wochenlanger Kämpfe wieder aufflammen können.
Laut iranischem Staatsfernsehen, wie von Hawar News berichtet, erklärte die Revolutionsgarde, sie habe eine israelische Drohne über der Stadt Lar abgeschossen.
Zunehmende Spannungen
Staatliche Medien berichteten, dass es sich um eine in Israel hergestellte Hermes-Drohne handelte, die durch iranische Luftabwehrsysteme abgefangen wurde.
Offizielle warnten, dass jedes ausländische Flugzeug, das in den iranischen Luftraum eindringt, als Verletzung der Waffenruhe gewertet werde.
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Die Erklärung betonte, dass selbst Flüge ohne Kampfeinsätze eine Reaktion auslösen könnten.
Warnung zur Waffenruhe
Die Revolutionsgarde warnte vor jeder „Verletzung der Waffenruhe“ und signalisierte eine harte Haltung bei deren Durchsetzung.
Behörden erklärten, dass sowohl US-amerikanische als auch israelische Flugzeuge gleich behandelt würden, falls sie in den iranischen Luftraum eindringen.
Der Vorfall wurde als Test der kürzlich vereinbarten Feuerpause dargestellt.
Fragile Waffenruhe
Die Waffenruhe, die von Pakistan vermittelt wurde, sollte zwei Wochen dauern und möglicherweise wochenlange Kämpfe beenden, berichtete Hawar News.
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Die Kämpfe hatten etwa sechs Wochen gedauert und tausende Todesopfer sowie weitreichende Instabilität in der Region verursacht.
Sie störten zudem die globalen Energieversorgungen und verdeutlichten die internationale Tragweite des Konflikts.
Quellen: Hawar News, iranisches Staatsfernsehen