Eine große Ölraffinerie im Süden Russlands wurde Berichten zufolge über Nacht von einem Drohnenangriff getroffen.
Eine große Ölraffinerie im Süden Russlands wurde Berichten zufolge über Nacht von einem Drohnenangriff getroffen.
Laut Kyiv Independent unter Berufung auf russische Quellen brachen am Standort große Brände aus, was Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die russische Energieinfrastruktur auslöst.
Berichte über Explosionen
Russische Telegram-Kanäle berichteten unter Berufung auf Anwohner von Explosionen in der Nähe des Hafengebiets während des Angriffs.
Im Internet verbreitete Aufnahmen scheinen große Flammen aus der Raffinerie zu zeigen, wobei Berichte darauf hindeuten, dass mindestens zwei Lagertanks in Brand geraten sind.
Offizielle Reaktion
Der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, bestätigte einen Angriff auf den Seehafen Tuapse.
Er erklärte, dass eine Person getötet und eine weitere verletzt wurde, nannte jedoch keine genauen Details zum Ziel.
Wichtiger Energiestandort
Die Raffinerie Tuapse, die Rosneft gehört, zählt zu den größten in Russland und kann jährlich rund 12 Millionen Tonnen Rohöl verarbeiten.
Der Kyiv Independent berichtete, dass das Ausmaß der Schäden unklar bleibt und das ukrainische Militär den Angriff nicht kommentiert hat.
Größerer Zusammenhang
Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur in den letzten Monaten verstärkt, um eine wichtige Einnahmequelle zu schwächen.
Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, dass jüngste Langstreckenangriffe Verluste in Milliardenhöhe verursacht hätten, was den zunehmenden wirtschaftlichen Druck auf Russland unterstreicht.
Quellen: Kyiv Independent, russische Behörden, Telegram-Berichte