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Frau täuschte Familie und Freunde, indem sie die „Geburt“ einer lebensechten Puppe vortäuschte

Frau täuschte Familie und Freunde, indem sie die „Geburt“ einer lebensechten Puppe vortäuschte
hodim / Shutterstock.com

Eine Frau, die ihre engsten Angehörigen mit einer aufwendigen vorgetäuschten Schwangerschaft in die Irre geführt hatte, hat sich nun erstmals öffentlich geäußert.

Ihre Entschuldigung folgt auf große öffentliche Aufmerksamkeit und Fragen dazu, wie die Täuschung zustande kommen konnte, berichtet der Mirror.

Öffentliche Entschuldigung geteilt

Kira Cousins hat sich in einem TikTok-Video zu der Kontroverse geäußert und die Auswirkungen ihres Handelns auf ihr Umfeld eingeräumt.

Laut dem Mirror erklärte die 22-Jährige aus Airdrie, sie habe Schwierigkeiten gehabt, öffentlich auf die Geschichte zu reagieren, nachdem diese bekannt geworden war.

Sie sagte: „Ich habe so oft versucht, das aufzunehmen. Ich frage mich immer wieder – sage ich das Richtige oder was werden die Leute denken? Egal, was ich in Zukunft tue, die Menschen werden immer eine Meinung dazu haben. Ich werde mein Leben nicht danach ausrichten, ob es in Ordnung ist, etwas zu posten.“

Der Mirror berichtete, dass sie sich auch bei jenen bedankte, die ihr nach der Kritik unterstützende Nachrichten geschickt hatten.

Täuschung aufgedeckt

Der Fall wurde erstmals im Oktober bekannt, als sich herausstellte, dass Cousins Freunde und Familie davon überzeugt hatte, sie habe ein Mädchen zur Welt gebracht.

Laut dem Mirror hatte sie monatelang einen falschen Schwangerschaftsbauch getragen, bevor die Wahrheit ans Licht kam.

Ihre Mutter stellte später fest, dass das vermeintliche Neugeborene in Wirklichkeit eine realistische Reborn-Puppe war, die in ihrem Schlafzimmer aufbewahrt wurde.

Der Mirror berichtete, dass die Täuschung auch das Teilen von Ultraschallbildern, Krankenhausbesuchen und anderen Updates umfasste, um die Schwangerschaft glaubwürdig erscheinen zu lassen.

Auswirkungen auf die Familie

Auch Cousins’ ehemaliger Partner wurde getäuscht und glaubte, Vater geworden zu sein, bevor ihm mitgeteilt wurde, das Baby sei gestorben.

Sie sagte: „Die Menschen haben das, was im Umlauf ist, auf unterschiedliche Weise aufgefasst. Letztendlich habe ich, unabhängig davon, ob die Leute denken, dass ich es verdiene, ein Leben zu führen, immer noch ein Leben vor mir.“

Laut dem Mirror bezeichnete sie die Situation als „Achterbahnfahrt“ und sagte, sie habe nach den Ereignissen Hilfe in Anspruch genommen.

Ihre Erklärung enthielt auch Dank an ihre Familie und Freunde und erkannte die Belastung an, die die Situation für sie bedeutete.

Anhaltende Aufmerksamkeit

Der Mirror berichtete, dass Cousins zuvor Videos online veröffentlicht hatte, ohne die Kontroverse anzusprechen, was Kritik von anderen Nutzern hervorrief.

Später reagierte sie indirekt darauf, indem sie auf Forderungen einging, sich zu äußern, bevor sie schließlich eine vollständige Entschuldigung veröffentlichte.

Pläne für eine Dokumentation über den Fall wurden laut dem Mirror inzwischen verworfen.

Unabhängig davon hat sie weiterhin Inhalte online veröffentlicht, darunter auch Werbung für Welpen ihres Hundes an ihre Follower.

Quellen: Mirror