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Gewehr mit tödlicher Schießerei in Verbindung gebracht: Spur führt zu verdächtigem Besitzer

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Eine Massenschießerei in Shreveport, Louisiana, hat acht Kinder das Leben gekostet und ist damit eines der verheerendsten Ereignisse im Bundesstaat in den letzten Jahren.

Die Behörden konzentrieren sich nun darauf, wie der Verdächtige die bei dem Angriff verwendete Waffe erlangte, berichtet CBS News.

**Tragödie entfaltet sich**

Die Schießerei forderte das Leben von acht Kindern im Alter zwischen drei und elf Jahren; zwei Erwachsene wurden ebenfalls verletzt.

Laut *CBS News* ereignete sich die Gewalt in den frühen Morgenstunden in zwei Häusern und schockierte die örtliche Gemeinschaft.

Der als Shamar Elkins identifizierte Verdächtige starb später nach der Flucht vom Tatort, wobei die Behörden nicht bestätigt haben, ob sein Tod selbst herbeigeführt wurde oder die Folge polizeilicher Maßnahmen war.

Das Ausmaß des Angriffs hat die Forderungen nach Antworten auf die Frage, wie er verübt wurde, verstärkt.

**Waffenermittlung**

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Herkunft der bei der Schießerei verwendeten Schusswaffe.

Laut *CBS News* haben Bundesbehörden den 56-jährigen Charles Ford angeklagt, nachdem sie ihn mit dem Gewehr in Verbindung gebracht hatten.

Die Staatsanwaltschaft wirft Ford vor, die Waffe illegal besessen und die Ermittler über ihren Verbleib in die Irre geführt zu haben.

Er habe den Beamten später mitgeteilt, er glaube, Elkins habe die Waffe Wochen vor dem Angriff aus seinem Lastwagen genommen.

**Umstrittene Darstellung**

Ford sagte, er sei misstrauisch geworden, nachdem er bemerkt habe, dass die Schusswaffe fehlte, und habe Elkins zur Rede gestellt.

Laut *CBS News* habe er die Waffe nicht als gestohlen gemeldet und behauptet, er habe die Angelegenheit nach einem angespannten Austausch fallengelassen.

Die Ermittler geben an, er habe zunächst bestritten, die Waffe jemals besessen zu haben, als er befragt wurde.

Die Eigentumsgeschichte der Schusswaffe wird weiterhin im Rahmen des Falls untersucht.

**Rechtliche Konsequenzen**

Ford sieht sich nun Bundesanklagen gegenüber, darunter illegaler Waffenbesitz und Falschaussagen.

Laut *CBS News* sind beide Anklagen direkt mit der bei der Schießerei verwendeten Waffe verbunden.

Die Beamten sagen, die Rechenschaftspflicht von Personen für den Umgang mit Schusswaffen sei ein wichtiger Bestandteil der Ermittlungen.

„Unsere Hoffnung ist, dass die Rechenschaftspflicht der Person, deren Waffe Elkins zur Begehung des Verbrechens nutzte, unserer Gemeinschaft in Shreveport ein kleines Maß an Trost spenden wird, während wir diesen Fall weiterhin gemeinsam mit unseren Strafverfolgungspartnern untersuchen und verfolgen“, sagte US-Staatsanwalt Zachary A. Keller.

Die Behörden haben noch nicht geklärt, ob Elkins zum Zeitpunkt der Tat rechtlich vom Besitz einer Schusswaffe ausgeschlossen war.

Quellen: CBS News