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Russische Soldaten schießen eigene Drohnen für Prämien ab

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x/@dedzaebal

Berichte von Russlands Frontlinien haben wiederholt auf harte Bedingungen hingewiesen.

Soldaten sollen angeblich unter Nahrungsmittelknappheit, unzureichender Ausrüstung und verzögerten Soldzahlungen leiden.

Angesichts des wachsenden Drucks sollen einige Truppen nun zu ungewöhnlichen Methoden greifen, um sich zusätzliches Einkommen zu sichern.

Zunahme von Eigenbeschuss

Russische Soldaten sollen Berichten zufolge ihre eigenen Drohnen abschießen und diese als ukrainische Ziele präsentieren, um Prämien zu beanspruchen, so der Kanal _Možem objasniť_.

Das Problem wurde von mehreren kriegsbefürwortenden Telegram-Kanälen, oft als „Z“-Quellen bezeichnet, hervorgehoben, die es als wiederkehrendes Problem und nicht als Einzelfälle beschreiben.

Diesen Berichten zufolge, die von Digi24 zitiert werden, sollen einige Einheiten bereits abgeschossene Drohnen zur Anerkennung eingereicht haben, nur damit diese später als russische Geräte identifiziert wurden.

Mangelnde Koordination

Der Kanal _UAV Operator Chronicle_ bringt die Vorfälle mit schwacher Koordination zwischen den Einheiten in Verbindung. Nahegelegene Kräfte versäumen es oft, mobile Feuergruppen über eigene Drohnenaktivitäten zu informieren.

Infolgedessen können Besatzungen, die mit dem Abschuss von Bedrohungen aus der Luft beauftragt sind, nicht zuverlässig zwischen ihren eigenen UAVs und denen, die von der Ukraine betrieben werden, unterscheiden.

In internen Nachrichtengruppen soll die Situation Berichten zufolge als „Zeitbombe“ beschrieben worden sein, mit Warnungen, dass die Verwirrung weiter eskalieren könnte.

Anreize und Täuschung

Einige Berichte legen nahe, dass Soldaten noch weiter gegangen sind, indem sie Wrackteile modifizierten, um falsche Behauptungen zu untermauern. Laut _Možem objasniť_ sollen ukrainische Markierungen und sogar Hakenkreuze an abgeschossenen Drohnen angebracht worden sein.

Diese Taktik soll mit Kriegspropaganda-Narrativen übereinstimmen, die ukrainische Kräfte als „Ukrofaschisten“ darstellen.

Ein Kanal soll ein Bild eines Soldaten geteilt haben, der mit einer Drohne posiert, die später als russische „Molniya“-Drohne identifiziert wurde.

Wachsende Drohnenbedrohung

Gleichzeitig werden die ukrainischen Drohnenfähigkeiten als eine erhebliche und sich entwickelnde Herausforderung beschrieben. Geräte wie die Hornet, auch bekannt als „Martian-2“, sollen mit hoher Geschwindigkeit und großer Reichweite mit KI-gestützter Zielerfassung operieren.

Diese Drohnen sollen Tag und Nacht funktionieren können und resistent gegen aktuelle elektronische Gegenmaßnahmen sein.

Der Kanal _Osvedomitel_ räumte ein, dass Russland bei den Bemühungen zur Drohnenabwehr hinterherhinkt, und merkte an, dass experimentelle Lösungen wie FPV-Abfangdrohnen begrenzt bleiben.

Quellen: Digi24, Možem objasniť, UAV Operator Chronicle, Osvedomitel