Startseite Nachrichten Nutzer behaupten „handfeste Beweise“: Trump-Attentatsversuch angeblich inszeniert

Nutzer behaupten „handfeste Beweise“: Trump-Attentatsversuch angeblich inszeniert

Donald Trump
Skärmdump / The White House / YouTube

Der erste Attentatsversuch auf Donald Trump erregte weitreichendes Mitgefühl und stärkte seine Unterstützung unter den Anhängern.

Dieses Mal jedoch fiel die Reaktion komplizierter aus, wobei schnell Online-Spekulationen aufkamen.

Angriff und Festnahme

Nach Angaben der Behörden versuchte ein Verdächtiger, identifiziert als Cole Tomas Allen, die Sicherheitsvorkehrungen beim White House Correspondents’ Dinner zu durchbrechen, während er mit mehreren Waffen bewaffnet war.

Laut _ABC News_, zitiert von Newsner, trug er eine Schrotflinte, eine Handfeuerwaffe und Messer und lieferte sich einen Schusswechsel mit den Strafverfolgungsbehörden, bevor er festgenommen wurde.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Verdächtige beabsichtigte, bei der Veranstaltung ein Massaker zu verüben, das auf mehrere Personen abzielte.

Schwere Anklagepunkte

Allen wurde seither wegen versuchten Mordes an Präsident Donald Trump angeklagt.

Er sieht sich zudem weiteren Anklagen gegenüber, darunter dem Transport einer Schusswaffe über Staatsgrenzen hinweg und dem Abfeuern einer Waffe während eines Gewaltverbrechens, wie Staatsanwälte vor Gericht mitteilten.

Offizielle Quellen geben an, dass die Ermittlungen noch andauern.

Theorien verbreiten sich online

Nach dem Vorfall begannen Verschwörungstheorien in den sozialen Medien zu kursieren, die nahelegten, der Angriff sei möglicherweise inszeniert worden.

Einige Beiträge verwiesen auf Äußerungen, die die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor der Veranstaltung gemacht hatte, als vermeintlichen „Beweis“.

In einem Interview vor dem Dinner hatte sie gesagt: „Heute Abend werden im Saal einige Schüsse fallen“, womit sie sich auf politische Witze bezog, die während der Veranstaltung erwartet wurden.

Offizielle Reaktion

Das Weiße Haus hat die Behauptungen zurückgewiesen und sie als unbegründet bezeichnet.

„Es ist für uns sehr wichtig, dass wir die Wahrheiten und Fakten zu diesem Fall und jedem anderen Fall so schnell wie möglich ans Licht bringen, um dem verrückten Unsinn entgegenzuwirken, der online grassiert“, sagte Leavitt während einer Pressekonferenz.

Sie fügte hinzu, dass die Strafverfolgungsbehörden daran gearbeitet hätten, die Fakten zu klären.

Quellen: ABC News