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Untröstliche Mutter weist offizielle Darstellung zurück, nachdem Polizei in Mississippi Einjährigen tötet

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Die Behörden versetzten den Beamten während der Ermittlungen in den Verwaltungsurlaub.

Eine einfache Besorgung sollte mit einer ruhigen Heimfahrt enden.

Wenn blinkende Polizeilichter diese Fahrt unterbrechen, erwarten Bürger, dass Beamte die Situation sicher handhaben.

Stattdessen trauert heute eine kleine Stadt im Süden, nachdem eine chaotische Konfrontation auf einem Parkplatz in unvorstellbarem Leid endete.

Tragische Begegnung auf Parkplatz

Die Polizei von Senatobia reagierte am Sonntag auf einen Ladendiebstahl in einem Walmart in Mississippi. Sie fanden zwei Frauen und ein Kind, die in ein Fahrzeug stiegen.

Staatliche Ermittler behaupten, der Fahrer sei angeblich auf die Polizei zugesteuert. Ein Beamter feuerte eine Waffe ab, als das Auto floh, wie CBS News und die Associated Press berichteten.

Die Schüsse töteten den einjährigen Kohen Wiley. Seine Mutter, Vellesiya Wiley, bestreitet die offizielle Darstellung vehement und besteht darauf, dass der Fahrer rückwärts fuhr.

Widersprüchliche Darstellungen

In einem Video, das der Bürgerrechtsanwalt Ben Crump teilte, erklärte die untröstliche Mutter ihre Sicht der Dinge. Sie merkte an, dass ihre Freundin die Windeln tatsächlich bezahlt hatte.

„Ich hob mein Baby hoch und versuchte ihnen zu zeigen, dass er im Auto war“, sagte sie. „Als ich mein Baby wieder hinsetzte, fielen etwa drei bis vier Schüsse.“

„Die moderne Polizeiarbeit weiß, dass das Schießen auf ein fahrendes Fahrzeug eine sehr schlechte Idee ist und um nahezu jeden Preis vermieden werden sollte“, sagte der Strafrechtsexperte Ian Adams.

Eine Gemeinde fordert Wandel

Die Tötung löste heftige Proteste in der Stadt mit achttausend Einwohnern aus. Wütende Anwohner versammelten sich vor dem Rathaus. Sie fordern die sofortige Verhaftung und Entlassung des beteiligten Beamten.

Die Gemeinde sah sich jahrelang mit schweren rassistischen Spannungen mit den örtlichen Strafverfolgungsbehörden konfrontiert. Demonstranten verwiesen auf eine kürzliche Einigung in einem Bundesgerichtsverfahren. In diesem Fall ging es um die Verhaftung eines zehnjährigen schwarzen Kindes durch die Polizei, weil es auf einem anderen Parkplatz im Freien uriniert hatte.

„Wir behandeln Gegenstände in einem Regal als wertvoller als ein Kind“, schrieb Bernice King auf Instagram. „Das ist nicht nur schlechte Polizeiarbeit; es ist ein moralischer Zusammenbruch.“

Erinnerung an ein strahlendes Lächeln

Die Behörden versetzten den Beamten während der Ermittlungen in den Verwaltungsurlaub. Währenddessen muss sich eine zerrüttete Familie darauf vorbereiten, einen kleinen Jungen zu beerdigen, der es liebte, mit seinem Spielzeugrasenmäher zu spielen.

Kohans Großmutter, Veronica Roberson, teilte Reportern ihre immense Trauer mit. Sie erinnerte sich an ihn als ein zutiefst fröhliches Kind, das Licht in ihre gesamte Familie brachte.

„Er liebte mich einfach, und ich liebte ihn. Wir liebten einander“, sagte Roberson.

Quellen: CBS News, Associated Press, Instagram