Das lange verzögerte T1-Smartphone von Trump Mobile hat Berichten zufolge ein weiteres Redesign erhalten.
Das lange verzögerte T1-Smartphone von Trump Mobile hat Berichten zufolge ein weiteres Redesign erhalten.
Gleichzeitig bleiben Fragen rund um den Zeitplan und die Produktion offen, da das Gerät seit seiner ersten Ankündigung mehrfach sein Aussehen verändert hat.
Neues Design taucht auf
Laut CNET zeigt die neueste Version des T1-Smartphones auf der Website von Trump Mobile ein deutlich anderes Design als frühere öffentlich gezeigte Modelle.
Eine der größten Änderungen betrifft offenbar das Kameradesign, das nicht mehr mit der Version übereinstimmt, die Unternehmensvertreter Anfang des Jahres Journalisten präsentiert hatten.
Das Redesign markiert mindestens die dritte größere optische Überarbeitung des Smartphones.
Verzögerungen häufen sich
Das T1 sollte ursprünglich 2025 zusammen mit den Mobilfunktarifen von Trump Mobile erscheinen.
Mehrere angekündigte Veröffentlichungszeiträume sind inzwischen jedoch verstrichen, ohne offiziellen Marktstart oder bestätigten Liefertermin.
Trotz der Verzögerungen nimmt das Unternehmen weiterhin Anzahlungen in Höhe von 100 Dollar für das Gerät entgegen, das online weiterhin für einen Einführungspreis von 499 Dollar gelistet ist.
Produktionsversprechen werden hinterfragt
Trump Mobile hatte das Smartphone ursprünglich als „Made in USA“ beworben.
Diese Aussagen verschwanden später aus den Werbematerialien, nachdem Zweifel aufgekommen waren, ob eine groß angelegte Smartphone-Produktion in den USA realistisch sei.
Das Unternehmen beschreibt das Gerät nun als „mit amerikanischen Werten entwickelt“, anstatt ausdrücklich auf eine Produktion in den USA hinzuweisen.
Zertifizierungen schreiten voran
The Verge berichtete kürzlich, dass das T1 offenbar eine PTCRB-Zertifizierung erhalten habe, die die Kompatibilität mit Mobilfunknetzen bestätigt.
FCC-Unterlagen zum Projekt verweisen Berichten zufolge zudem auf ein Unternehmen mit Verbindungen zur Führung von Trump Mobile.
Das Smartphone soll Android-Software, einen Snapdragon-Prozessor, KI-gestützte Gesichtserkennung und mehrere Rückkameras bieten.
Projekt bleibt rätselhaft
Führungskräfte erklärten zuvor gegenüber The Verge, dass die Endmontage in Florida erfolgen solle, während ein Großteil der Produktion in einem „bevorzugten Land“ stattfinden werde.
Details zu Zulieferern, Produktionspartnern und dem endgültigen Veröffentlichungsplan bleiben jedoch unklar.
CNET berichtete, dass Trump Mobile in den vergangenen Monaten wiederholt nicht auf Anfragen zur Klärung reagiert habe.
Wie geht es weiter?
Das Unternehmen bewirbt das T1-Smartphone weiterhin als Teil seines größeren Mobilfunkgeschäfts – trotz anhaltender Verzögerungen und Redesigns.
Ob das Smartphone letztlich wie ursprünglich geplant erscheint, bleibt ungewiss, während die Spekulationen um das Projekt weiter zunehmen.
Quellen: CNET, The Verge