Die Fragen rund um Trump Mobiles lange angekündigtes T1-Smartphone nehmen weiter zu, während Kunden weiterhin auf ein Gerät ohne bestätigten Veröffentlichungstermin warten.
Die Fragen rund um Trump Mobiles lange angekündigtes T1-Smartphone nehmen weiter zu, während Kunden weiterhin auf ein Gerät ohne bestätigten Veröffentlichungstermin warten.
Das Projekt hat bereits Millionen Dollar an Anzahlungen eingesammelt, während Kritiker und Politiker zunehmend die Abwicklung der Vorbestellungen hinterfragen.
Smartphone-Start weiterhin unklar
Neue Smartphone-Marken auf den Markt zu bringen galt schon immer als schwierig – wegen hoher Produktionskosten, Lieferkettenproblemen und harter Konkurrenz durch Unternehmen wie Apple und Samsung.
Vor diesem Hintergrund musste Trump Mobiles T1 Phone seit der ersten Ankündigung im Jahr 2025 wiederholt verschoben werden.
Laut Mezha unter Berufung auf Moneywise hat das Unternehmen seine geplanten Starttermine mehrfach geändert und zugleich Design sowie Marketing des Smartphones angepasst.
Millionen durch Vorbestellungen eingesammelt
Berichten zufolge haben rund 590.000 Kunden eine Anzahlung von 100 Dollar für das goldfarbene Smartphone geleistet.
Damit summieren sich die Anzahlungen auf rund 59 Millionen Dollar, obwohl das Gerät noch immer nicht ausgeliefert wurde.
Das Smartphone wurde ursprünglich zu einem Einführungspreis von 499 Dollar beworben, spätere Aussagen deuteten jedoch auf mögliche Preissteigerungen hin.
Rückerstattungsregeln sorgen für Kritik
Die Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend auf die überarbeiteten Vorbestellungsbedingungen des Unternehmens.
Dem Bericht zufolge erklärt Trump Mobile inzwischen, dass geschätzte Liefertermine und Produktionspläne nicht garantiert seien.
Die neuen Formulierungen sollen außerdem bedeuten, dass Anzahlungen nicht automatisch zurückerstattet werden, falls das Smartphone niemals veröffentlicht wird.
„Made in America“-Versprechen infrage gestellt
Ursprünglich hatte das Unternehmen das T1 Phone als in den USA produziert beworben.
Experten zweifelten später jedoch daran, dass eine großflächige Smartphone-Produktion in den USA realistisch sei, woraufhin Trump Mobile Teile seiner ursprünglichen Aussagen abschwächte.
Das Unternehmen beschreibt das Gerät inzwischen als „mit amerikanischen Werten im Hinterkopf entworfen“.
Politischer Druck wächst
Die Kontroverse rund um das Projekt hat inzwischen auch politische Aufmerksamkeit ausgelöst.
Laut Mezha forderten mehrere demokratische Politiker die Federal Trade Commission bereits dazu auf, das Projekt zu prüfen und mögliche Verbraucherschutzprobleme zu untersuchen.
Kritiker sagen, Kunden hätten Anspruch auf klarere Informationen zu Startplänen, Produktionsangaben und Rückerstattungsregeln.
Verzögerte Technik-Starts sind nicht ungewöhnlich
Branchenanalysten weisen darauf hin, dass Verzögerungen bei Technikprodukten relativ häufig vorkommen – besonders bei neuen Hardwaremarken in stark umkämpften Märkten.
Sie warnen jedoch auch, dass anhaltende Unsicherheit rund um Liefertermine das Vertrauen der Verbraucher und die Glaubwürdigkeit einer Marke schnell beschädigen kann.
Trotz der Kritik betont Trump Mobile, dass die Nachfrage nach dem Smartphone und dem Mobilfunkdienst weiterhin stark sei.
Quellen: Mezha, Moneywise, Trump Mobile