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Putins Truppen geraten ins Wanken: Die Ukraine hat 22 km² zurückerobert und über 50 russische Soldaten eliminiert

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Wie wird die russische Militärführung das schönreden?

Am 14. Mai zitierte die russische staatliche Nachrichtenagentur TASS den Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, mit der Aussage, dass russische Truppen „entlang der gesamten Gefechtslinie in der Ukraine zuversichtlich vorrücken“.

Diese Einschätzung steht in starkem Kontrast zur Realität auf dem Schlachtfeld, da das Institute for the Study of War Anfang Mai berichtete, dass die russischen Gebietsgewinne in der Ukraine im Jahr 2026 stark zurückgegangen seien.

Im Januar seien Putins Truppen Berichten zufolge vorgerückt und hätten die Kontrolle über 318 km² übernommen, doch im Februar seien diese Vorstöße auf knapp 123 km² zurückgegangen.

Im März hätten die russischen Vorstöße nur 23 km² betragen, und im April habe sich das Blatt wirklich gewendet, als es der Ukraine gelang, etwa 116 km² von den russischen Streitkräften zurückzuerobern.

Hinzu kommen Berichten zufolge russische Verluste von mehr als 35.000 pro Monat, und es wird deutlich, dass die russischen Streitkräfte in der Ukraine in Schwierigkeiten stecken.

Und nun werden die russischen Kommandeure an der Front Schoigu ein Update geben müssen, das sie wirklich nicht geben wollen.

Rückeroberung verlorenen Bodens

Ukrainische Truppen räumten erfolgreich befestigte Stellungen, um ein Dorf in der Region Charkiw zurückzuerobern. Das Militär bestätigte die Befreiung des Dorfes Odradne.

Der Vorstoß stützte sich auf schweres Gerät und Aufklärung aus der Luft. Laut einer am 15. Mai von der 129. Separaten Schweren Mechanisierten Brigade veröffentlichten Erklärung arbeiteten mechanisierte Infanterieeinheiten zusammen mit Drohnen- und Artillerieeinheiten.

Gemeinsam drängten sie gegnerische Kräfte systematisch zurück. Soldaten drangen durch dichte Waldgürtel vor und durchbrachen stark befestigte Verteidigungslinien rund um die Siedlung.

Drohnen spielten eine entscheidende Rolle beim Aufspüren versteckter Ziele. Während Luftoperateure das Artilleriefeuer leiteten, zerstörten Bodenteams Unterstände und aktive Feuerstellungen.

Die Berichte wurden nicht unabhängig überprüft, und der Kreml hat bislang nicht auf die Informationen reagiert.

Ein Wandel der Lage

Das Ausmaß des Sieges wurde kurz nach dem Abklingen der Gefechte deutlich. Das 16. Armeekorps bestätigte die erfolgreiche Operation und merkte an, dass es den Truppen gelungen sei, etwa 22 Quadratkilometer Gebiet zurückzugewinnen.

Die Rückeroberung dieses Gebiets war mit hohen Kosten für die verteidigende Seite verbunden. Militärvertreter meldeten die Tötung von 56 russischen Soldaten während des intensiven und koordinierten Angriffs.

Auch weiter südlich spitzt sich die Lage zu. Ukrainische Streitkräfte starteten kürzlich Gegenangriffe in der Nähe des Dorfes Charivne in der Region Saporischschja und setzten dabei lokalisierte Operationen ein.

Unterdessen haben russische Einheiten Schwierigkeiten, Boden gutzumachen. Berichte deuten darauf hin, dass es ihnen in den letzten Wochen nicht gelungen ist, neue Vorstöße entlang der breiteren südlichen Front zu erzielen.

Quellen: 129th Separate Heavy Mechanized Brigade, 16th Army Corps, The Institute for the Study of War, TASS, the General Staff of the Armed Forces of Ukraine, United24 Media, The New Voice of Ukraine