Putin ist aufgrund wachsender Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine seit fast 200 Tagen in der Region Moskau geblieben.
Seit fast 200 Tagen hält sich Russlands Präsident Wladimir Putin in der Region Moskau auf. In dieser Zeit habe es keine offiziellen Besuche in anderen russischen Regionen gegeben, berichtet die Kyiv Post.
Dies ist bereits eine längere Pause bei Inlandsreisen als während der Coronavirus-Pandemie im Jahr 2020. Die Informationen stammen vom unabhängigen russischen Medium Agenstwo.
Sicherheitsbedenken gelten als Hauptgrund für die deutlich reduzierten Inlandsreisen.
Putin bleibt in Moskau
Der letzte registrierte Besuch fand am 6. November 2025 in Samara im Südosten Russlands statt.
Mit dem Fortschreiten des Krieges sollen sich viele von Putins Aktivitäten nach mehreren ukrainischen Angriffen auf russische Ziele zunehmend auf den Raum Moskau konzentriert haben.
Vor der Eskalation des Krieges gehörte es regelmäßig zu Putins Programm, lokale Behörden zu treffen und öffentliche Veranstaltungen im ganzen Land zu besuchen, berichtet die Kyiv Post.
Neues Muster
Der Rekord während der Coronavirus-Pandemie lag bei 132 Tagen, in denen Putin nicht in die Regionen reiste.
Obwohl angenommen wird, dass das neue Reisemuster auf Sicherheitsgründe zurückzuführen ist, hat der Kreml bislang keine Erklärung dafür abgegeben, warum Putin weiterhin längere Reisen vermeidet, berichtet die Kyiv Post.
Das letzte Mal, dass Putin eine öffentliche Rede unter tatsächlichem Sicherheitsrisiko hielt, war während der Victory-Day-Parade am 9. Mai 2026.
Wir haben bereits zuvor über diesen bedeutenden Tag in Russland berichtet, der in diesem Jahr aus Angst vor ukrainischen Drohnenangriffen ungewöhnlich stark verkleinert abgehalten wurde.
Die Veranstaltung fand zudem unter äußerst strengen Sicherheitsvorkehrungen auf dem Roten Platz statt, wo die Feierlichkeiten abgehalten wurden.
Quellen: Kyiv Post