Startseite Nachrichten Trumps neueste NATO-Drohung ist da – und sie wird schmerzhaft...

Trumps neueste NATO-Drohung ist da – und sie wird schmerzhaft sein

Donald Trump
Joshua Sukoff / Shutterstock

Der US-Präsident hat Berichten zufolge genug von der NATO und plant einen ernsthaften Angriff.

Europäische NATO-Mitglieder sind dabei, die Verteidigungsplanung des Bündnisses neu zu bewerten, nachdem die Trump-Regierung Verbündete Berichten zufolge gewarnt haben soll, dass die Vereinigten Staaten beabsichtigen, ihren militärischen Beitrag zu NATO-Operationen drastisch zu reduzieren.

Die Botschaft sei laut dem deutschen Medium Der Spiegel, das sich auf Details von Teilnehmern berief, die mit den Diskussionen vertraut sind, während eines NATO-Treffens am Freitag übermittelt worden.

Beamte des Pentagons sollen den Bündnismitgliedern mitgeteilt haben, dass Washington von den europäischen Ländern erwarte, rasch Alternativen vorzubereiten, die in der Lage sind, die Lücken zu füllen, die durch eine reduzierte amerikanische Präsenz entstehen.

USA sollen wichtige Militärgüter reduzieren

Die geplanten Kürzungen sollen Berichten zufolge einige der strategisch wichtigsten militärischen Ressourcen der Vereinigten Staaten innerhalb der NATO-Strukturen betreffen.

Der Spiegel berichtete, dass künftig weniger amerikanische Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe, Drohnen, Betankungsflugzeuge und Langstreckenbomber dem Bündnis zur Verfügung gestellt werden.

US-Beamte sollen auch die Beiträge von Kampfflugzeugen um etwa ein Drittel reduzieren, während amerikanische U-Boote Berichten zufolge vollständig aus den operativen Strukturen der NATO entfernt werden könnten.

Mehrere europäische Beamte sollen die Gespräche mit der Erwartung begonnen haben, dass eine langsamere und schrittweise Umstrukturierung der US-Verpflichtungen erfolgen würde.

Die amerikanischen Forderungen scheinen stattdessen umfassender und unmittelbarer zu sein als erwartet.

Druck steigt vor Ankara-Gipfel

Das zentrale Anliegen betrifft das sogenannte „Force Model“ der NATO, das darauf ausgelegt ist, mehr als 300.000 Soldaten bei hoher Einsatzbereitschaft während militärischer Krisen oder Kriege zu mobilisieren.

Washington bereite sich Berichten zufolge darauf vor, künftig deutlich weniger Truppen und Ausrüstung zu dieser Struktur beizusteuern.

Den europäischen Regierungen bleiben nun nur noch Wochen, um Vorschläge zu unterbreiten, wie sie die erwarteten Kürzungen kompensieren wollen, bevor die Bündnis Staats- und Regierungschefs im Juni zu einem Gipfeltreffen in Ankara zusammenkommen.

Der Spiegel bezeichnete das Treffen vom Freitag als „Wendepunkt für die NATO“.

Die wachsende Unsicherheit hinsichtlich der langfristigen US-Verpflichtungen hat die Debatte in ganz Europa über Verteidigungsausgaben, militärische Bereitschaft und die strategische Abhängigkeit von Washington intensiviert, da die Sicherheitsbedenken auf dem gesamten Kontinent weiter zunehmen.