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Familie sagt, sie habe einen Fremden im Sarg ihres Vaters gefunden

Flowers on casket death funeral
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Das Treffen sollte eine stille Abschiednahme für die Angehörigen werden. Stattdessen entwickelte es sich zu einem Streit darüber, wer tatsächlich vor ihnen lag.

Angehörige des 84-jährigen Jose Daniel Diaz Felipe besuchten das Bestattungsunternehmen R.G. Ortiz Funeral Homes in Washington Heights zu seiner Aufbahrung.

Seine Kinder waren gekommen, um Abschied zu nehmen. Doch Jose Luis Diaz sagte, der Leichnam im Sarg sei nicht sein Vater gewesen.

„Wir öffnen den Sarg und finden einen anderen Mann. Und stundenlang versuchten sie, uns davon zu überzeugen, dass es unser Vater sei“, sagte er gegenüber NBC News 4 New York.

Jose Luis Diaz sagte, sein Vater sei kahlköpfig und 1,60 Meter groß gewesen. Der Mann im Sarg habe Haare gehabt und sei größer gewesen.

Die Erklärung sorgte für noch größere Besorgnis

Laut News 4 New York fragte die Familie das Bestattungsunternehmen, wo sich die sterblichen Überreste von Diaz Felipe befänden.

Jose Luis Diaz sagte, den Angehörigen sei erklärt worden, dass in derselben Woche eine andere Person mit einem ähnlichen Namen über das Bestattungsunternehmen aufgenommen worden sei. Diese Antwort zerstreute die Sorgen der Familie jedoch nicht.

Eine eindeutige Identifizierung ist ein zentraler Bestandteil der Bestattungspraxis. Wenn eine Familie infrage stellt, ob die richtigen sterblichen Überreste betreut wurden, handelt es sich nicht nur um einen Verwaltungsfehler. Es betrifft auch den letzten Akt des Abschieds und der Trauer.

Das Unternehmen war bereits zuvor mit Beschwerden konfrontiert

Der Fall hat zudem erneut Aufmerksamkeit auf frühere Vorwürfe gegen R.G. Ortiz Funeral Homes gelenkt.

Der Sender berichtete, dass das New Yorker Department of Consumer and Worker Protection das Unternehmen nach nahezu 50 Beschwerden wegen des Umgangs mit sterblichen Überresten und seiner Preisgestaltung verklagt hatte.

Das Unternehmen erklärte sich 2024 bereit, 600.000 US-Dollar an Verbraucherinnen und Verbraucher sowie weitere 100.000 US-Dollar an zivilrechtlichen Strafzahlungen zu leisten.

Familie zweifelt an der Identität der Asche

Jose Luis Diaz sagte, das Bestattungsunternehmen habe den Angehörigen später mitgeteilt, sein Vater sei eingeäschert worden und die sterblichen Überreste befänden sich in der Hauptniederlassung des Unternehmens in der Bronx.

„Sie sagen, dass sie ihn eingeäschert haben, aber wir wissen nicht mit Sicherheit, ob das wirklich unser Vater ist“, sagte er.

Die Familie zieht rechtliche Schritte in Betracht. News 4 New York kontaktierte das Bestattungsunternehmen, erhielt jedoch keine Antwort.

Quelle: NBC News 4 New York