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Trump steckt in ernsthaften Schwierigkeiten, zeigt jüngster Bericht

Donald Trump
lev radin / Shutterstock

Die Fakten sehen für den Präsidenten nicht gut aus.

Geburtstagsfeierlichkeiten stehen für Donald Trump bevor, doch ebenso mehren sich schwierige Fragen zu seiner politischen Zukunft.

Kurz vor seinem 80. Geburtstag an diesem Wochenende bleibt der US-Präsident die dominierende Figur in der republikanischen Politik. Eine wachsende Zahl von Rückschlägen im In- und Ausland hat jedoch eine Debatte darüber ausgelöst, ob Trump allmählich in die Phase eintritt, die Washingtoner Insider als „lame-duck“-Territorium bezeichnen.

Für einen Politiker, der seine Marke auf Stärke, Dynamik und Einfluss aufgebaut hat, ist dies ein Etikett, das er offenbar entschlossen vermeiden will.

Anzeichen von Widerstand zeichnen sich ab

Fast anderthalb Jahre nach Beginn seiner zweiten Amtszeit genießt Trump weiterhin die Loyalität eines Großteils der republikanischen Basis. Seine Empfehlungen haben in Vorwahlen immer noch Gewicht, und nur wenige gewählte Republikaner sind bereit, ihn direkt herauszufordern.

Risse sind jedoch sichtbar geworden.

Laut Reuters haben Bundesgerichte Teile seiner Agenda zurückgewiesen. Bemühungen, den Konflikt mit dem Iran zu beenden, haben nur begrenzte Ergebnisse erzielt. Die Umfragewerte sind im Vergleich zu früheren Perioden seiner Präsidentschaft gesunken.

Hinter verschlossenen Türen sind sogar einige republikanische Abgeordnete eher bereit geworden, sich dem Weißen Haus entgegenzustellen.

Ein präsidialer Berater räumte ein, dass eine solche Entwicklung im Verlauf jeder zweiten Amtszeit schwer zu vermeiden sei.

„Er wird natürlich an Einfluss verlieren, besonders nach den Zwischenwahlen.“

Zwischenwahlen könnten alles ändern

Ein Großteil der politischen Debatte in Washington dreht sich derzeit um die Kongresswahlen im November.

Die Republikaner kämpfen darum, die Kontrolle über den Kongress zu behalten, und das Ergebnis könnte bestimmen, wie viel Handlungsfreiheit Trump für den Rest seiner Präsidentschaft genießt.

Der Verlust einer der beiden Kammern würde es wahrscheinlich erschweren, Gesetze voranzutreiben, und könnte die Wahrnehmung beschleunigen, dass sein Einfluss schwindet.

Laut Reuters arbeiten Beamte des Weißen Hauses aggressiv daran, dass dieses Narrativ keine Verbreitung findet, und erinnern republikanische Abgeordnete daran, dass Trump immer noch die Fähigkeit besitzt, politische Karrieren innerhalb der Partei zu gestalten.

Gespräche über dritte Amtszeit sorgen für Stirnrunzeln

Ein ungewöhnliches Element der Diskussion betrifft Trumps wiederholte Hinweise auf eine dritte Amtszeit als Präsident.

Ein solches Szenario ist durch die US-Verfassung verboten, doch Trump hat die Idee weiterhin öffentlich in den Raum gestellt.

Laut einem ehemaligen hochrangigen Berater sei ein Teil der Motivation politische Optik und keine echte Erwartung.

Der ehemalige Berater sagte, Trump habe Bedenken geäußert, vor dem Abschluss seiner zweiten Amtszeit als politisch irrelevant angesehen zu werden.

Gesundheit und Ausdauer unter der Lupe

Politische Fragen kommen zusammen mit einer erneuten Prüfung von Trumps Alter und körperlicher Verfassung auf.

Mit 80 Jahren ist er der älteste Präsident, der jemals vereidigt wurde.

Umfragen, die Anfang dieses Jahres durchgeführt wurden, deuteten darauf hin, dass viele Amerikaner Bedenken hinsichtlich seines Temperaments, seiner geistigen Schärfe und seiner allgemeinen Eignung für das Amt haben.

Trump und seine Verbündeten weisen diese Bedenken zurück.

Nach einer kürzlichen medizinischen Untersuchung erklärte Trump, er sei bei ausgezeichneter Gesundheit. Beamte des Weißen Hauses haben auch wiederholt seine Energie und seinen Arbeitsplan verteidigt.

Sprecher Davis Ingle gab eine besonders nachdrückliche Einschätzung ab.

„der scharfsinnigste und zugänglichste Präsident in der amerikanischen Geschichte.“

Dennoch haben Kritiker auf mehrere jüngste öffentliche Auftritte hingewiesen, bei denen Trump müde oder desinteressiert wirkte, darunter Aufnahmen von einem NBA-Finalspiel, die in den sozialen Medien weite Verbreitung fanden.

Macht bleibt, doch Grenzen zeigen sich

Trotz wachsender Fragen zu seiner Position übt Trump weiterhin beträchtliche Autorität aus.

Exekutivverordnungen ermöglichen es ihm, wichtige politische Ziele ohne Zustimmung des Kongresses zu verfolgen. Die Außenpolitik bleibt ebenfalls ein Bereich, in dem Präsidenten oft erhebliche Handlungsfreiheit genießen.

Doch die letzten Wochen haben neue Einschränkungen aufgezeigt.

Kleine Gruppen von Republikanern haben sich den Demokraten angeschlossen, um Aspekte von Trumps Agenda zu widersetzen, darunter Finanzierungsvorschläge und Elemente seiner Iran-Strategie. Andere Abgeordnete haben Widerstand gegen einige Prioritäten der Regierung und Kabinettsnominierungen signalisiert.

Politikhistoriker merken an, dass solche Entwicklungen während der zweiten Amtszeit eines Präsidenten üblich sind, insbesondere wenn eine Wiederwahl keine Option mehr ist.

Historiker Douglas Brinkley glaubt, dass Trump unberechenbar bleiben wird, unabhängig davon, wie viel politisches Kapital er behält.

„Sein chaotischer Führungsstil, der wird sich nicht ändern, egal ob die Demokraten den Kongress übernehmen oder nicht.“

Vorerst bleibt Trump die zentrale Figur der Republikanischen Partei. Während sich sein 80. Geburtstag nähert und die Zwischenwahlen näher rücken, ist die größere Frage in Washington nicht mehr, ob er die Macht innehat, sondern wie lange er das Maß an Einfluss aufrechterhalten kann, das seine politische Karriere geprägt hat.