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Trumps Enkelin Kai nach Videopost in der Kritik

Trumps Enkelin Kai nach Videopost in der Kritik
The White House/Flickr/Wikimedia Commons

Die Enkelin des Präsidenten ist bei den US-Bürgern sehr unbeliebt geworden.

Ein kurzer Social-Media-Clip von den NBA Finals hat sich zu einer Online-Kontroverse entwickelt, nachdem Zuschauer begannen zu hinterfragen, ob ein wesentlicher Teil des Materials verändert worden sei.

Kai Trump, die Enkelin von Präsident Donald Trump, teilte diese Woche ein Video, das das Paar während der Nationalhymne vor Spiel 3 der NBA Finals im Madison Square Garden zusammenstehend zeigte. Anstatt sich jedoch auf Basketball zu konzentrieren, verlagerte sich ein Großteil der Diskussion schnell auf die Tonspur, die das Video begleitete.

Ein anderer Klang, als Zuschauer ihn in Erinnerung hatten

Das Material zeigte Trump und seine Enkelin auf der riesigen Videowand der Arena vor dem Anpfiff zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs.

Während der Live-Fernsehübertragung waren laute Buhrufe in der gesamten Arena zu hören, als der Präsident auf dem Bildschirm erschien. Trump lächelte und salutierte während der Hymne dennoch weiter.

Einen Tag später veröffentlichte Kai Trump ihre eigene Version des Moments in den sozialen Medien.

„Vielen Dank an 15SOF, dass sie diesen besonderen Moment mit meinem Opa festgehalten haben“,

schrieb sie zu dem Video.

Dieser Beitrag erregte sofort Aufmerksamkeit, jedoch nicht aus dem Grund, den sie wahrscheinlich erwartet hatte.

Mehrere Zuschauer behaupteten, die Geräuschkulisse des Publikums habe sich merklich von dem unterschieden, was während der Live-Übertragung zu hören gewesen sei.

Social-Media-Nutzer werfen Fragen auf

Kritiker wiesen schnell darauf hin, dass Jubel die Buhrufe ersetzt habe, die während der ursprünglichen Fernsehübertragung deutlich hörbar gewesen seien.

Andere bemerkten, dass die Nationalhymne selbst in der hochgeladenen Version nicht zu hören gewesen sei.

Diese Unterschiede lösten eine Welle von Spekulationen online aus.

„Die Audioaufnahme zu ändern ist allerdings krass“, schrieb ein Nutzer.

Ein anderer kommentierte:

„Es ist peinlich, die Audioaufnahme zu ändern.“

Ein dritter Kritiker ging sogar noch weiter:

„Es ist in gewisser Weise traurig, dass sie die Audioaufnahme von Buhrufen zu Jubel ändern musste, mein Gott, sind alle Trumps Lügner.“

Fehlende Audioaufnahme befeuert weitere Spekulationen

Einige Zuschauer konzentrierten sich weniger auf die Publikumsreaktion und mehr auf das, was ihrer Meinung nach in dem Clip fehlte.

Ein Kommentator argumentierte, dass das Fehlen der Hymne zusätzliche Fragen zur Authentizität des Videos aufwerfe.

„Warum spielt die Nationalhymne in diesem Clip nicht? Als ich diesen Clip live sah, spielte die Hymne und die Buhrufe waren laut und deutlich. Dies ist KEIN authentischer Clip.“

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine öffentlichen Beweise, die bestätigen, dass die Audioaufnahme absichtlich verändert wurde.

Es wurden auch alternative Erklärungen vorgeschlagen, darunter die Möglichkeit, dass das Material aus einer anderen Quelle aufgenommen wurde, bearbeitete Tonspuren enthielt oder vor dem Hochladen bearbeitet wurde.

Das Rampenlicht kehrt zu Trumps Auftritt bei den Finals zurück

Die Kontroverse hat dem ohnehin schon stark publizierten Auftritt eine weitere Ebene der Aufmerksamkeit hinzugefügt.

Trump war der erste amtierende US-Präsident, der ein NBA-Finalspiel besuchte, als er für Spiel 3 im Madison Square Garden ankam.

Er verfolgte das Spiel von einer Luxussuite aus, zusammen mit Knicks-Besitzer James Dolan und mehreren hochrangigen Regierungsvertretern.

Berichte aus der Arena besagten, dass der Präsident mit hörbaren Buhrufen empfangen wurde, als er auf dem Jumbotron erschien, obwohl er kaum auf die Reaktion des Publikums reagierte.

Während die Debatte darüber andauert, was genau die Zuschauer in Kai Trumps Social-Media-Beitrag hörten, hat die Diskussion dafür gesorgt, dass ein kurzer Videoclip nun fast so viel Aufmerksamkeit erregt wie das Spiel selbst.