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Zohran Mamdani erntet scharfe Kritik, nachdem unzählige New Yorker eine lang erwartete Gelegenheit verpassten

Zohran Mamdani
Fotografía oficial de la Presidencia de Colombia, Public domain, via Wikimedia Commons

Der Bürgermeister von NYC steht nach einem jüngsten Vorfall bezüglich einer beliebten Veranstaltung in der Kritik.

Basketball ist diese Woche nicht das Einzige, was die Gespräche in New York beherrscht.

Während die Knicks ihren tiefsten Playoff-Lauf seit Jahrzehnten fortsetzen, ist ein öffentlicher Streit zwischen James Dolan, dem Eigentümer des Madison Square Garden, und den Stadtvertretern über Sicherheitsauflagen rund um die NBA Finals entbrannt.

Angesichts der außergewöhnlichen Begeisterung in der gesamten Stadt ist eine geplante Fanfeier vor dem Madison Square Garden nun zum jüngsten Streitpunkt geworden.

Dolan kritisiert Stadtvertreter scharf

Der Streit dreht sich um eine Public-Viewing-Veranstaltung, die vor Spiel 4 der NBA Finals vor dem Madison Square Garden geplant war.

Die Stadtvertreter genehmigten die Veranstaltung, doch die Teilnehmerzahl war auf 500 bis 999 Personen begrenzt, wobei die Besucher einen gesicherten Bereich passieren mussten, der vom New York Police Department eingerichtet wurde.

Das war Dolan bei Weitem nicht genug.

Der Knicks-Eigentümer warf Bürgermeister Zohran Mamdani und Polizeipräsidentin Jessica Tisch vor, eine Feier in eine stark eingeschränkte Veranstaltung verwandelt zu haben.

MSG Sports ging am Mittwoch noch weiter und behauptete, die Stadt habe das Gebiet um die Arena in eine polizeilich kontrollierte Zone verwandelt.

Dolan hatte bereits am Vortag Kritik geäußert und den Bürgermeister sowie die Polizeipräsidentin als New Yorks „größte Spielverderber“ bezeichnet.

Public-Viewing-Veranstaltung abrupt abgesagt

Anstatt unter den Bedingungen der Stadt fortzufahren, sagte Madison Square Garden die Veranstaltung komplett ab.

Dolan argumentierte, dass eine Begrenzung der Teilnehmerzahl auf etwa 1.000 Personen Tausende von Fans ausschließen würde, während das Team seine ersten Heimspiele der NBA Finals seit 27 Jahren bestreitet.

Ihm zufolge würde die Zulassung nur eines kleinen Teils der Fans den Zweck der Versammlung zunichtemachen.

Das Rathaus wies diese Darstellung zurück und betonte, dass die beantragte Genehmigung erteilt und Sicherheitspläne entwickelt worden seien, um die Veranstaltung sicher durchzuführen.

Bürgermeister Mamdani antwortete, die Absage „breche Herzen in unserer ganzen Stadt“.

Sicherheit bereits unter Beobachtung

Fragen zur Sicherheit rund um den Madison Square Garden haben sich die ganze Woche über zugespitzt.

Präsident Donald Trump besuchte am Montag Spiel 3, was zusätzliche Maßnahmen des Secret Service und umfangreiche Straßensperrungen rund um die Arena zur Folge hatte.

Mehrere Häuserblöcke wurden vorübergehend gesperrt, während die Behörden daran arbeiteten, Menschenmassen zu kontrollieren und den ehemaligen Präsidenten zu schützen.

Diese Vorsichtsmaßnahmen trugen zu bestehenden Frustrationen unter einigen Fans bei, die bereits mit stark gestiegenen Ticketpreisen und eingeschränktem Zugang zu Veranstaltungen im Zusammenhang mit den Finals zu kämpfen hatten.

New York im Finale-Fieber

Die Rückkehr der Knicks in die NBA Finals hat Midtown Manhattan zum Zentrum der Basketballwelt gemacht.

Tickets gehören zu den teuersten, die im New Yorker Sport seit Jahren zu sehen waren, während Prominente, Politiker und hochrangige Gäste weiterhin in den Madison Square Garden strömen.

Berichte vor Spiel 4 deuteten darauf hin, dass Taylor Swift zu den prominenten Namen gehören könnte, die anwesend sind.

Unterdessen ist der Basketball selbst fast zweitrangig gegenüber der Atmosphäre, die die Serie umgibt, geworden.

Die Knicks gingen mit einer 2:1-Führung gegen die San Antonio Spurs in das Spiel am Mittwoch und hofften, einem Titel einen Schritt näherzukommen, auf den Generationen von New Yorker Fans gewartet haben.

Vorerst sind die Feierlichkeiten außerhalb der Arena jedoch fast ebenso umstritten wie das Geschehen darin.

(Reuters)