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China mahnt zur Zurückhaltung, da US-amerikanische und iranische Angriffe die Stabilität am Golf bedrohen

Hormuz
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Neue militärische Aktionen haben die Sorge in der gesamten Region erneut verstärkt. Der Konflikt birgt inzwischen Risiken für die Sicherheit, die Diplomatie und die globalen Energieflüsse.

China forderte ein sofortiges Ende der militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran, nachdem beide Seiten trotz einer seit dem 8. April geltenden Waffenruhe neue Angriffe durchgeführt hatten.

Außenministeriumssprecher Lin Jian erklärte laut Digi24, China verfolge die Entwicklung mit „ernster Besorgnis“.

„China fordert die beteiligten Parteien nachdrücklich auf, ihre militärischen Operationen unverzüglich einzustellen und zu Dialog und Verhandlungen zurückzukehren“, sagte Lin.

Pekings Botschaft spiegelt auch das umfassendere Interesse des Landes wider, eine weitere Eskalation der Krise am Golf zu verhindern. China ist ein wichtiger wirtschaftlicher und diplomatischer Partner Irans, und anhaltende Instabilität könnte Handel, Energieflüsse und regionale Vermittlungsbemühungen erschweren.

Angriffe auf wichtige Militärstützpunkte

Laut dem rumänischen Nachrichtenportal erklärte die iranische Revolutionsgarde, sie habe nach den US-Angriffen Drohnen auf die Stützpunkte Ali al-Salem und Ahmad al-Jaber in Kuwait sowie auf den Luftwaffenstützpunkt Sheikh Isa in Bahrain entsandt.

Xinhua berichtete separat, dass Bahrain und Kuwait mitteilten, ihre Luftabwehr habe Raketen und Drohnen abgefangen, während Kuwait seinen Luftraum vorübergehend schloss.

Die chinesische Nachrichtenagentur berichtete außerdem, das US-Zentralkommando habe weitere Angriffe auf iranische Ziele durchgeführt und diese als Reaktion auf iranische Aggression bezeichnet.

Seit Beginn des Konflikts am 28. Februar hat Iran die Schifffahrt durch die Straße von Hormus eingeschränkt, obwohl iranische Streitkräfte zuvor etwa 20 Schiffe pro Tag durch das Gebiet passieren ließen.

Die Diplomatie stößt an ihre Grenzen

Lin erklärte, Peking habe engen Kontakt zu den beteiligten Parteien, darunter dem Iran, aufrechterhalten und werde weiterhin auf eine Wiederherstellung des Friedens hinarbeiten.

Von Xinhua zitierte Analysten erklärten, sowohl Washington als auch Teheran setzten offenbar auf begrenzte militärische Mittel, während sie zugleich versuchten, einen größeren Krieg zu vermeiden.

Dieses Gleichgewicht bleibt jedoch fragil. Streitigkeiten über die Straße von Hormus und das iranische Atomprogramm belasten die Verhandlungen weiterhin, während das Misstrauen zwischen den beiden Regierungen nur wenig Spielraum für schnelle Kompromisse lässt.

Xinhua berichtete zudem, dass regionale Spannungen zwischen Israel und dem Libanon die Diplomatie zwischen den USA und dem Iran zusätzlich erschweren könnten, falls die Kämpfe dort weiter eskalieren.

Quellen: Digi24, Xinhua