Startseite Unterhaltung Ian McKellen sagt, Donald Trump habe seine Avengers-Wut befeuert

Ian McKellen sagt, Donald Trump habe seine Avengers-Wut befeuert

Ian McKellan
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Der Schauspieler erzählte bei einem öffentlichen Auftritt eine pointierte Anekdote aus den Dreharbeiten. Diese verband ein großes Leinwand-Comeback mit einem altbekannten politischen Ärgernis.

Sir Ian McKellen hat gesagt, dass er bei den Dreharbeiten zu einer zerstörerischen Magneto-Szene für Avengers: Doomsday auf seine Abneigung gegen US-Präsident Donald Trump zurückgegriffen habe.

Bei der Veranstaltung Cinema in Piazza in Rom berichtete McKellen vor rund 2.000 Zuschauern, dass die Regisseure Anthony und Joe Russo ihn aufforderten, in der Szene mehr Wut zu zeigen, berichtet The Independent.

Die Wut hatte einen Namen

„An einer Stelle sollte ich New Jersey zerstören“, sagte McKellen.

Der Schauspieler erklärte, die Russo-Brüder hätten ihn aufgefordert, den Moment noch intensiver zu gestalten:

„Sie sagten mir, ich solle noch wütender aussehen: ,Lass es so wirken, als würdest du hassen, was du zerstörst.‘ Also stand ich da und schrie: ,Mar-a-Lago!‘“

Mar-a-Lago, Trumps Anwesen in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida, befindet sich laut PinkNews seit 1985 in seinem Besitz.

Der Scherz sorgte für Aufmerksamkeit, weil McKellen Trump seit Jahren kritisiert, insbesondere in Bezug auf LGBTQ+-Rechte und öffentliche Kommunikation.

Im Jahr 2017 bezeichnete er Maßnahmen der Trump-Regierung, die den Schutz von LGBTQ+-Personen betrafen, als „erschreckend, völlig unnötig und zutiefst unamerikanisch“, berichtete The Daily Beast.

„Die Bewegung für die Rechte von Homosexuellen begann in Amerika. Sie begann in San Francisco, sie begann beim Stonewall-Aufstand, in der Stadt, in der Donald Trump geboren wurde und zu Einfluss gelangte“, sagte er damals.

Marvel holt ihn zurück

McKellen verkörperte Magneto erstmals im Jahr 2000 in X-Men und wurde zu einem der prägenden Gesichter der frühen Filmära des Franchises.

Avengers: Doomsday soll Figuren aus den Welten der Avengers, der X-Men und der Fantastic Four zusammenführen. Laut The Independent soll der Film am 18. Dezember 2026 in die Kinos kommen.

Auch Robert Downey Jr. kehrt ins Marvel Cinematic Universe zurück, nachdem er zuvor Iron Man gespielt hatte.

Zudem soll McKellen erneut in die Rolle von Gandalf schlüpfen – in The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum unter der Regie von Andy Serkis.

Die Anekdote aus Rom fand Beachtung, weil sie mehrere Facetten von McKellens öffentlicher Persönlichkeit vereinte: seine Autorität als Shakespeare-Darsteller, seinen Status als Franchise-Star, seine politische Offenheit und sein jahrzehntelanges Engagement für LGBTQ+-Rechte.

Quellen: The Independent, The Daily Beast, PinkNews