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11 Hunde starben in seiner Obhut – jetzt drohen ihm 14 Jahre Gefängnis

Dog, cage, German Shepherd
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Der Besitzer einer Hundepension in Kalifornien wurde im Zusammenhang mit dem Tod von 11 Hunden verurteilt und muss nun mit bis zu 14 Jahren Gefängnis rechnen.

Eine Hundepension in Kalifornien ist zum Mittelpunkt eines schweren Falls von Tierquälerei geworden, nachdem ihr Besitzer, Kwong „Tony“ Chun Sit, in mehreren Anklagepunkten im Zusammenhang mit dem Tod von 11 Hunden schuldig gesprochen wurde.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Tiere während eines Transports extremen Temperaturen ausgesetzt zu haben, wodurch mehrere von ihnen starben.

Der Fall hat unter Tierhaltern in Kalifornien große Aufmerksamkeit erregt und laut der Daily Mail scharfe Kritik an der Behandlung der Hunde ausgelöst.

Verdacht der Besitzer

Der Fall wurde den Behörden erstmals bekannt, nachdem mehrere Familien die Informationen über den Tod ihrer Haustiere infrage gestellt hatten.

Laut der Irvine Police, zitiert von der Daily Mail, wurde mehreren Familien mitgeteilt, dass ihre Hunde unerwartet gestorben seien und bereits eingeäschert worden wären.

In einer Nachricht hieß es:

„Es tut mir sehr leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Miko in der Nacht friedlich verstorben ist, während sie ruhte.“

Die Hinweise verdichten sich

Als die Behörden den Fall genauer untersuchten, stießen sie auf Informationen, die nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf den Versuch hindeuteten, die tatsächlichen Ereignisse zu verschleiern.

Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die sterblichen Überreste der Tiere über örtliche Krematorien abgewickelt worden waren.

Die Behörden konnten die Überreste von neun der elf Hunde sicherstellen, während die beiden anderen bereits eingeäschert worden waren, berichtet die Daily Mail.

Strafmaß steht noch aus

Sit wurde in elf Fällen der Tierquälerei schuldig gesprochen. Hinzu kommen mehrere Anklagepunkte wegen Beweisvernichtung und Behinderung der Ermittlungen.

Auch seine Freundin Tingfeng Liu wurde laut der Daily Mail in mehreren mit dem Fall verbundenen Anklagepunkten schuldig gesprochen.

Beide warten nun auf die Festlegung des Strafmaßes. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft drohen Sit bis zu 14 Jahre Gefängnis, während Liu mit einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren rechnen muss.

Quellen: Daily Mail, Irvine Police Department