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UFC-Star verteidigt Bezeichnung von Michelle Obama als Mann: „Ich dachte, ich mache ihr ein Kompliment“

Michelle Obama
The Barack Obama Foundation

Live-Sportinterviews sind berühmt dafür, wilde, ungeskriptete Momente zu produzieren, wenn der Adrenalinspiegel hoch ist.

Ein Mikrofon, das einem siegreichen Athleten ins Gesicht gehalten wird, kann sofort Magie erzeugen.

Manchmal jedoch überschreitet ein einziger Kommentar eine Grenze, die die gesamte Arena fassungslos zurücklässt.

Eine bizarre Erklärung

Das ungeschlagene Mixed-Martial-Arts-Schwergewicht Josh Hokit sieht sich einer massiven Welle der Empörung gegenüber. Der Kämpfer schnappte sich am 14. Juni ein Mikrofon und rief eine grobe Beleidigung über die ehemalige First Lady Michelle Obama, wie die Daily Mail berichtet.

Er rief die Bemerkung Kommentator Joe Rogan direkt nach einem K.o.-Sieg zu. Am selben Abend diente die im Fernsehen übertragene Kampfkarte auch als Geburtstagsfeier für Präsident Donald Trump.

Nun versucht der 28-Jährige, seine Handlungen zu erklären. In einem beliebten Sport-Podcast bot er eine höchst ungewöhnliche Verteidigung für sein Verhalten im Käfig an.

„Ich dachte, ich mache ihr ein Kompliment“, sagte Hokit gegenüber Moderator Ariel Helwani. Er behauptete, die Bemerkung sei tatsächlich eine ungeschickte Anspielung auf ihre starke Arbeitsmoral gewesen.

Verteidigung der Meinungsfreiheit

Das Schwergewicht wechselte dann zu einer völlig anderen Rechtfertigung. Er stellte seinen kontroversen Ausbruch als mutige Demonstration amerikanischer Verfassungsrechte in Aktion dar.

„Es war eine perfekte Gelegenheit, der Welt zu zeigen, wie großartig dieses Land mit der Meinungsfreiheit ist“, fuhr Hokit fort. Während des Interviews bemerkte er, dass Bürger in anderen Nationen tödliche Konsequenzen für freie Meinungsäußerung befürchten müssten.

Er weigerte sich entschieden, Reue für seinen plötzlichen Ausbruch zu zeigen. Der Athlet machte sehr deutlich, dass er keine Pläne habe, sich bei der ehemaligen First Lady oder seinen wütenden Kritikern zu entschuldigen.

„Sie werden mich niemals von dem, was ich sage, abrücken hören“, erklärte er deutlich während des Podcast-Interviews.

Totale Ablehnung

Selbst die bekanntermaßen ungefilterte Kampfsport-Community wandte sich schnell gegen ihn. Anstatt seinen Sieg zu feiern, verurteilten Top-Führungskräfte des Unternehmens und legendäre Kampfsportler den schockierenden Vorfall öffentlich.

Der ehemalige Doppelchampion Daniel Cormier erteilte in seiner eigenen wöchentlichen Sendung eine brutale öffentliche Rüge. Der erfahrene Analyst war der Ansicht, der Vorfall habe einen massiven Karriere-Meilenstein ruiniert, der Hokit Tausende neuer Fans hätte einbringen können.

„Die Kommentare, die er im Octagon machte, ergaben einfach keinen Sinn“, erklärte Cormier. Der Kommentator nannte die Worte völlig unverantwortlich, schrecklich und gänzlich unnötig.

Cormier wies darauf hin, dass der Sport Menschen zusammenbringen sollte, anstatt sie auseinanderzutreiben. „Aber Josh Hokit hatte keinen Vorteil davon, und es war widerlich. Reiß dich zusammen, Alter“, schloss Cormier.

Quellen: Daily Mail, Ariel Helwani, Daniel Cormier