Mehrere Verdächtige auf der Flucht, nachdem 15-Jähriger bei Schießerei getötet wurde
Die Polizei in Barcelona hat eine umfassende Untersuchung eingeleitet, nachdem ein 15-jähriger Junge am späten Donnerstagabend tödlich erschossen wurde. Die Behörden vermuten, dass der Fall mit rivalisierenden Jugendbanden in Verbindung stehen könnte.
Nach Angaben des spanischen Mediums 20minutos ereignete sich die tödliche Schießerei im La Pegaso Park, im Stadtteil La Sagrera. Dies führte zu einem sofortigen Notfalleinsatz und einer groß angelegten Fahndung nach den Verantwortlichen.
Einsatzkräfte eilten zum Tatort
Der Vorfall wurde gegen 23 Uhr gemeldet, als Anwohner die katalanische Polizei, Mossos d’Esquadra, kontaktierten, nachdem sie Schüsse in der Nähe des Parks gehört hatten.
Mehrere Polizeistreifen trafen innerhalb weniger Minuten ein und entdeckten den Jugendlichen mit mehreren Schusswunden in der Portugal Street im Stadtteil Sant Andreu von Barcelona.
Sieben medizinische Notfalleinheiten wurden zum Tatort entsandt, wo Sanitäter versuchten, das Leben des Jungen zu retten. Trotz längerer Wiederbelebungsversuche wurde er noch am Tatort für tot erklärt.
Ermittler konzentrieren sich auf mögliche Bandenrivalität
Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Schießerei aus einer Konfrontation zwischen Jugendbanden hervorgegangen sein könnte.
Kataloniens Innenministerin, Núria Parlon, verurteilte die Gewalt in einer Erklärung in den sozialen Medien und bezeichnete den Vorfall als Beispiel für „extreme Gewalt“.
Ermittlungskreisen zufolge, die mit Europa Press sprachen, soll der mutmaßliche Schütze nicht allein gehandelt haben und mehrere Personen könnten an dem Angriff beteiligt gewesen sein.
Fahndung nach Verdächtigen läuft
Die Mossos d’Esquadra leiteten nach der Schießerei sofort eine Fahndung ein, während Detektive der Kriminalpolizei von Barcelona den Fall übernommen haben.
Zeugen sollen den Ermittlern berichtet haben, dass sie kurz nach den Schüssen mindestens vier junge Menschen sahen, die aus dem Gebiet flohen.
Lokalen Medienberichten zufolge, die von der Polizei nicht bestätigt wurden, war das Opfer kolumbianischer Herkunft und hatte erst seit wenigen Monaten in Barcelona gelebt. Die Behörden haben die Identität des Jugendlichen offiziell nicht bekannt gegeben, da die Ermittlungen noch andauern.