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Prinz Harry erleidet vor Gericht eine Niederlage – harsche Kommentare folgen

Prinz Harry erleidet vor Gericht eine Niederlage – harsche Kommentare folgen
lev radin / Shutterstock

Prinz Harry erleidet eine herbe Niederlage vor Gericht, während Kritiker sich häufen.

Ein weiteres Kapitel wurde Prinz Harrys langwierigem Rechtsstreit mit der britischen Presse hinzugefügt – und dieses Mal hat das Ergebnis weit über den Gerichtssaal hinaus heftige Reaktionen ausgelöst.

Der Herzog von Sussex verlor seine jüngste Klage wegen Verletzung der Privatsphäre gegen Associated Newspapers Limited (ANL), den Verlag der Daily Mail, nachdem ein Richter am High Court Vorwürfe zurückgewiesen hatte, dass rechtswidrige Methoden der Informationsbeschaffung gegen ihn und mehrere andere prominente Kläger angewendet worden seien.

Harry hatte sich einer Gruppe angeschlossen, zu der Sir Elton John, Baroness Doreen Lawrence, Elizabeth Hurley und Sadie Frost gehörten, die behaupteten, ANL habe sich auf Praktiken wie Telefonabhörung, Festnetzüberwachung und Täuschung verlassen, um private Informationen zu erlangen. Der Verlag wies die Anschuldigungen während des gesamten Verfahrens zurück.

Richter weist Klagen zurück

Richter Nicklin entschied, dass keiner der sieben Kläger die Vorwürfe der rechtswidrigen Informationsbeschaffung bewiesen habe.

Nach dem Urteil begrüßte der ehemalige Daily Mail-Redakteur und aktuelle ANL-Chefredakteur Paul Dacre das Ergebnis.

„Ein bedeutsamer Sieg für die Mail“ und „eine überwältigende Bestätigung unseres Journalismus.“

Harry und Baroness Lawrence kritisierten die Entscheidung jedoch in einer gemeinsamen Erklärung scharf.

„Wir kamen vor Gericht, um Gerechtigkeit und Rechenschaft zu suchen. Doch wir haben beides nicht erhalten.“

In der Erklärung wurde weiter argumentiert, dass Beweise übersehen worden seien, und die Entscheidung als „eine vollständige und offensichtliche Vertuschung“ beschrieben.

Soziale Medien reagieren

Das Urteil entfachte schnell eine Debatte online, wobei sich viele Kommentatoren auf die Seite der Gerichtsentscheidung und nicht auf die des Herzogs stellten.

Einige argumentierten, dass Gerichtsverfahren durch Beweise und nicht durch die öffentliche Meinung entschieden werden, während andere behaupteten, Harry habe die vor Gericht erforderliche Beweislast unterschätzt. Mehrere Beiträge legten auch nahe, die Entscheidung solle als Lehre dienen nach Jahren der öffentlichen Kritik an der Königsfamilie und den britischen Medien.

Laut Express lautete ein weit verbreiteter Beitrag:

„Das Gefühl der Anspruchsberechtigung ist erstaunlich! Gerichte kümmern sich nicht um Status. Sie kümmern sich um Beweise.“

Langwierige Rechtskampagne

Der Fall ist Teil von Harrys breiterer Kampagne gegen Teile der britischen Presse, wobei der Herzog mehrere Klagen wegen angeblicher Verletzungen der Privatsphäre und rechtswidriger Berichterstattungspraktiken verfolgt.

ANL bestritt stets jegliches Fehlverhalten und argumentierte während des gesamten Verfahrens, dass den Klagen ausreichende Beweise fehlten und sie in mehreren Fällen zu spät eingereicht worden seien.

Die jüngste Entscheidung markiert einen weiteren bedeutenden Rückschlag in Harrys laufenden rechtlichen Bemühungen, da er weiterhin britische Zeitungsverlage vor Gericht herausfordert.