Die Bemerkung löste Gelächter bei den anwesenden Pressevertretern aus
US-Präsident Donald Trump unterliefen zwei bemerkenswerte verbale Fehler, als er beim NATO-Gipfel an der Seite des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sprach, was während einer Pressekonferenz einen peinlichen Moment schuf, ohne jedoch die Diskussionen über regionale Sicherheit zu unterbrechen.
Die Äußerungen fielen, als Trump die jüngsten militärischen Spannungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten ansprach, bevor ihm bei der Beantwortung von Reporterfragen eine weitere offensichtliche Verwechslung unterlief.
Unerwarteter Fehler
Laut dem Daily Mirror habe Trump fälschlicherweise den Iran als „Islamische Republik Japan“ bezeichnet, als er Raketenangriffe auf die USS Abraham Lincoln im Nahen Osten erörterte.
„Wir hatten 111 Raketen, die von der Islamischen Republik Japan abgefeuert wurden.“
„Sie wurden über einen Zeitraum von etwa einer Stunde auf den Flugzeugträger abgefeuert. 111 Raketen, die auf ein sehr teures Schiff zielten, und jede dieser Raketen wurde abgeschossen, die meisten davon durch Patriot-Systeme, aber auch auf andere Weise“, sagte er.
Die Kommentare schienen sich auf Feindseligkeiten mit dem Iran zu beziehen, der nach der Eskalation des Konflikts in der Region Schläge mit US-Streitkräften ausgetauscht hat.
Zweite Verwechslung
Kurz darauf schien Trump fälschlicherweise Reporter einzuladen, „Präsident Putin“ eine Frage zu stellen, obwohl er neben Selenskyj stand.
Die Bemerkung löste Gelächter bei den anwesenden Pressevertretern aus, bevor Trump sich korrigierte und die Pressekonferenz fortsetzte.
Der Vorfall erinnerte an einen weithin berichteten Moment mit dem ehemaligen Präsidenten Joe Biden, der Selenskyj ebenfalls fälschlicherweise als „Präsident Putin“ bezeichnete, während einer NATO-Veranstaltung.
Wachsende Spannungen
Der Auftritt erfolgte Stunden, nachdem Trump erklärt hatte, der Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sei beendet. Laut dem Daily Mirror habe er die iranischen Führer zudem als „Abschaum“ bezeichnet und gewarnt, die USA würden „Iran heute Nacht wahrscheinlich erneut hart treffen“.
Das US-Militär gab an, als Reaktion auf Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus Angriffe gegen mehr als 60 Schiffe der iranischen Islamischen Revolutionsgarden durchgeführt zu haben.
Die Entwicklungen beunruhigten die Finanzmärkte, wobei die Ölpreise nach Trumps Äußerungen stark anstiegen, während die wichtigsten US-Aktienindizes fielen.
Quellen: Daily Mirror.