Startseite Welt Trump fleht Oberstes Gericht an, ihn vor 5-Millionen-Dollar-Auszahlung zu bewahren

Trump fleht Oberstes Gericht an, ihn vor 5-Millionen-Dollar-Auszahlung zu bewahren

A close-up of a wooden gavel resting on its block, with a judge's hands blurred in the background

Die Anwälte von Carroll fordern nun aggressiv eine sofortige Auszahlung.

Rechtsstreitigkeiten mit hohen Einsätzen ziehen sich oft lange hin, nachdem die Jury nach Hause gegangen ist.

Das endgültige Urteil ist meist nur der Beginn einer zermürbenden finanziellen Auseinandersetzung.

Ein kostspieliger Gerichtskampf ist gerade in ein weiteres angespanntes Kapitel der Verzögerungen eingetreten.

Kampf um die Auszahlung

Donald Trump versucht, eine millionenschwere Zahlung an E. Jean Carroll zu stoppen. Er möchte, dass ein Bundesrichter in New York das Geld zurückhält, während der Oberste Gerichtshof seinen Fall erneut prüft.

Sein Anwaltsteam reichte am Dienstagabend einen neuen Antrag ein. Sie bestehen darauf, dass Carroll die Gelder nicht antasten kann, bis die Richter diesen neuesten Antrag offiziell ablehnen, berichtet die Daily Mail.

Dieses Manöver erfolgt kurz nachdem das oberste Gericht seinen ursprünglichen Einspruch im letzten Monat abgelehnt hatte. Da er sich weigerte aufzugeben, reichte er am Montag einen weiteren formellen Antrag ein, um eine erneute Prüfung zu erzwingen.

Eine wachsende Rechnung

Die ursprüngliche Strafe wurde auf $5 million festgesetzt. Dank der auflaufenden Zinsen ist die Gesamtschuld im vergangenen Jahr auf rund $5.8 million angestiegen.

Trump hatte tatsächlich $5.5 million auf ein gerichtlich kontrolliertes Bankkonto eingezahlt, früher im Rechtsverfahren. Da das Geld dort auf einem sicheren Konto liegt, fordern die Anwälte von Carroll nun aggressiv eine sofortige Auszahlung.

Dieser spezielle Streit geht auf eine Zivilklage aus dem Jahr 2022 zurück. Eine Jury befand den Politiker für haftbar, Carroll 1996 in einer Umkleidekabine eines Kaufhauses in Manhattan sexuell missbraucht zu haben, berichtete die Daily Mail.

Die rechtlichen Probleme hören damit nicht auf. Er sieht sich auch einer immensen Strafe von $83.3 million aus einer separaten Verleumdungsklage gegenüber, die dieselbe Autorin betrifft. Diese massive Summe bleibt eingefroren, während die Gerichte eine weitere Runde von Berufungen bearbeiten.

Die Gerichtsargumente

Das Verteidigerteam hat sich ständig über den ursprünglichen Prozessrichter beschwert. Die Anwälte behaupten, Richter Lewis Kaplan habe zutiefst unfaire Entscheidungen getroffen, als er die ersten Anhörungen leitete.

Seine Anwälte argumentierten, die Jury hätte niemals die Zeugenaussagen von zwei anderen Frauen hören dürfen, die dem Präsidenten früheren Missbrauch vorwarfen. Sie erhoben auch vehement Einspruch dagegen, dass das Gericht ein Fernsehband aus dem Jahr 2005 zuließ, auf dem er damit prahlte, Frauen anzufassen.

Das 2. US-Berufungsgericht wies diese Argumente im vergangenen Jahr zurück. Ein weiteres Gremium von Berufungsrichtern lehnte seinen nächsten Einspruch im Juni 2025 ab, bevor der Fall Washington erreichte.

Monatelang verzögerte der Oberste Gerichtshof die Anberaumung des Falles für eine Konferenz, ohne dies zu begründen. Nun warten Rechtsbeobachter einfach ab, wie lange die Richter brauchen werden, um diesem letzten Antrag zu entsprechen.

Quellen: Daily Mail