Die Logistik Lockdown schreitet voran, wie die Zahlen nahelegen.
Das russische Militär erlitt im Juni 2026 beispiellose Verluste an seiner schweren Bewaffnung und seinen Versorgungsfahrzeugen.
Neue Daten zeigen einen massiven Anstieg der Materialverluste im Vergleich zu früheren Monaten des Konflikts.
Den ukrainischen Streitkräften gelang es, allein im Juni 2.074 russische Artilleriesysteme auszuschalten, so die Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine.
Dies markiert den höchsten monatlichen Artillerieverlust für Moskau seit Beginn der groß angelegten Invasion.
Der Vormonat war für die Invasionstruppen ähnlich verheerend. Im Mai verloren russische Militäreinheiten 1.993 Artilleriesysteme.
Angriff auf die Versorgungslinien
Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums ist dieser plötzliche Anstieg der Zerstörungen direkt auf eine koordinierte Militärkampagne namens Logistic Lockdown zurückzuführen.
Die Strategie konzentriert sich auf den Ausbau der Mittelstreckenangriffsfähigkeiten, um die russischen Versorgungsnetzwerke systematisch zu stören. Die Truppen greifen Munitionsdepots, Kommandoposten, Treibstoffrouten und Transportausrüstung in einem weiten Gebiet an. Es handelt sich um eine gezielte Zermürbungsstrategie.
In diesem Zeitraum schnellten die Zahlen förmlich in die Höhe. Allein im Juni wurden sage und schreibe 12.878 russische Militärfahrzeuge und Treibstofftanker zerstört oder beschädigt.
Diese Zahl stellt einen starken Anstieg gegenüber Mai dar. In diesem Monat beliefen sich die russischen Fahrzeugverluste auf 8.612.
Rekordhohe Zahlen
Der unerbittliche Druck forderte auch von Russlands spezialisierter Frontausrüstung einen hohen Tribut. Allein im Juni trafen ukrainische Streitkräfte 103 Panzer und 197 gepanzerte Kampffahrzeuge.
Auch Luftabwehrsysteme erlitten schwere Verluste. Das ukrainische Militär meldete, im Laufe des Monats 60 russische Luftabwehreinheiten getroffen zu haben – die höchste monatliche russische Verlustzahl bei Luftabwehrsystemen seit zwei Jahren.