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Putin könnte innerhalb von zwei Monaten eine massive Mobilisierung vorbereiten, warnt ehemaliger General

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Alvago, miss.cabul / Shutterstock.com

Die bevorstehenden russischen Wahlen könnten ein Wendepunkt sein, der zu einer massiven Eskalation des Krieges in der Ukraine führen könnte.

Die Zeit für einen diplomatischen Durchbruch in der Ukraine läuft ab, so der tschechische Präsident Petr Pavel.

In einem Interview mit The Telegraph warnte Pavel, die Ukraine habe nur noch zwei Monate Zeit, um Friedensverhandlungen anzustoßen, bevor Moskau die Einsätze erhöhe.

Der pensionierte General erklärte, der russische Präsident Wladimir Putin warte die innenpolitischen Entwicklungen ab, bevor er drastische Schritte unternehme.

Pavel sagte der Zeitung: „Russland wird im September Parlamentswahlen abhalten. Präsident Putin wird davor kaum eine Mobilmachung anordnen, aber sobald die Wahlen vorbei sind, wird das Zeitfenster kleiner.“

Druck aufrechterhalten

Eine umfassende militärische Einberufung würde wahrscheinlich große Wut unter russischen Bürgern hervorrufen. Schon jetzt spüren die Menschen die Auswirkungen des Konflikts, wobei ukrainische Drohnenangriffe schwere Treibstoffengpässe und lange Schlangen an Tankstellen verursachen.

Das innenpolitische Vertrauen in Putin ist auf 69 Prozent gesunken – den niedrigsten Stand seit der Invasion im Jahr 2022.

Pavel glaubt, dieser wachsende innenpolitische Druck schaffe eine ideale Gelegenheit, den Kreml an den Verhandlungstisch zu zwingen, vorausgesetzt, die westlichen Verbündeten hielten den Druck aufrecht.

Befürworter des Drucks auf Putin

Pavel ist ein pensionierter General und ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, und er hat sich zuvor dafür eingesetzt, dass die NATO Russland zeigt, dass Provokationen nicht toleriert werden.

Im Mai argumentierte Pavel, es sei an der Zeit, dass die NATO „ihre Zähne zeigt“, nachdem Russland die Entschlossenheit des Bündnisses wiederholt auf die Probe gestellt habe.

Laut The Guardian schlug Pavel eine Reaktion vor, die entschieden genug sei, um Moskau zu zeigen, dass es seine Provokationen nicht weiter eskalieren solle.

Denkt Selenskyj dasselbe?

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab Ende Juni bekannt, er habe eine spezielle 40-Tage-Operation für den Sicherheitsdienst der Ukraine genehmigt.

Ziel der Operation sei es, Putin dazu zu bewegen, den Krieg zu beenden.

Die 40-Tage-Frist endet Anfang August, etwa einen Monat vor den Wahlen in Russland.