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Putins Verbündeter hat genug: Errichtet Kontrollpunkte, um russischen Benzinschmuggel zu unterbinden

Kazakhstan, Russia, border
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Dieselben Behörden haben bereits eine „Eine-Reise-pro-Tag“-Regel eingeführt, doch nun verschärfen sie ihr Vorgehen.

Russische Autofahrer strömen in großer Zahl über die Grenze nach Kasachstan – nicht, um Urlaub zu machen oder zu pendeln, sondern auf der Suche nach Treibstoff, da die Preise im eigenen Land in die Höhe schnellen.

Beamte haben die Einreise für ausländische Fahrzeuge auf nur eine pro Tag beschränkt, und mobile Teams führen rund um die Uhr Patrouillen durch. Kasachstans Innenminister Yerzhan Sadenov erklärte, dass Beamte allein in diesem Jahr fast 600 illegale Exportversuche gestoppt hätten, wie The Moscow Times berichtete.

Doch das ist nicht genug. Um den Ansturm der Fahrzeuge zu bewältigen, hat das kasachische Innenministerium 59 Polizeikontrollpunkte entlang der Grenze eingerichtet, um den Benzinschmuggel aus dem Land zu unterbinden.

Beamte kontrollieren jedes Fahrzeug. Forbes berichtete, dass der stärkste Verkehr die Stadt Uralsk betrifft, die nur 200 Kilometer von der russischen Stadt Samara entfernt liegt. Fahrer aus mehreren russischen Grenzregionen nehmen die lange Reise auf sich, da der Preisunterschied erheblich ist.

Benzin in Kasachstan kostet etwa 45 Rubel (0,59 USD) bis 55 Rubel pro Liter. Unterdessen steigen die Preise in Russland aufgrund von Engpässen weiter an und überschreiten in einigen Regionen sogar 90 Rubel pro Liter.

Versteckte Treibstofftanks

Einige Reisende werden kreativ, um zusätzlichen Treibstoff zurückzubringen. Es ist ein riskantes Unterfangen. Die Polizei hat bereits 255 Fahrzeuge mit illegalen eingeschweißten Zusatztanks entdeckt.

Die Behörden beschlagnahmten die maßgefertigten Tanks und verhängten gegen 195 ausländische Staatsangehörige und 60 kasachische Bürger Geldstrafen wegen dieses Vorgehens.

Die eigentlichen Probleme begannen, nachdem ukrainische Drohnenangriffe mehrere russische Ölraffinerien getroffen hatten, was zu erheblichen Engpässen im Inland führte. Ein größerer Angriff traf die Raffinerie in Omsk. Die Anlage produziert jährlich 22 Millionen Tonnen Öl und ist damit die größte Raffinerie Russlands.

Diplomatische Verwerfungen

Nach dem Vorfall behaupteten russische Propagandakanäle, Kasachstan könnte beim Start der Drohnen geholfen haben. Die Anschuldigung löste umgehend diplomatische Verwerfungen aus.

Das kasachische Außenministerium wies die Behauptungen umgehend zurück. Es bezeichnete die Berichte als „haltlose Unterstellungen“ und betonte, dass es niemals zugelassen habe, dass sein Territorium oder seine Infrastruktur für Angriffe gegen andere Staaten genutzt werden.