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Donald Trump wird beim WM-Finale vom Publikum ausgebuht

Donald Trump
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Große Sportereignisse führen oft rivalisierende Nationen im Geiste des Wettbewerbs zusammen.

Wenn Zehntausende leidenschaftliche Fans ein Stadion füllen, richten sie ihre Energie normalerweise auf die Spieler auf dem Feld. Manchmal kann jedoch ein überraschender Auftritt auf den Stadionleinwänden bittere Rivalen sofort gegen ein gemeinsames Ziel vereinen, berichtet die Irish Star.

Vereint im Lärm

Eine riesige Menschenmenge spanischer und argentinischer Fußballfans legte ihre erbitterte Rivalität im MetLife Stadium beiseite. Momente nachdem die amerikanische Nationalhymne beendet war, leuchtete auf den Stadionleinwänden ein Bild von Donald Trump auf. Die Menge brach sofort in einen ohrenbetäubenden Chor aus Buhrufen, Pfiffen und Spottrufen aus.

Der amtierende Präsident war auf dramatische Weise am Veranstaltungsort eingetroffen, indem er mit einem Marine-One-Helikopter überflog. Zunächst jubelten die Zuschauer, als das Flugzeug dicht über den Veranstaltungsort flog. Die Stimmung schlug jedoch komplett um, als die Fans erkannten, wer für das Finalspiel landete.

Der feindselige Empfang rührt teilweise von jüngsten politischen Kontroversen her. Trump löste weitreichende Wut unter Sportfans aus, nachdem er sich in die jüngste Rote-Karte-Sperre des Fußballstars Folarin Balogun eingemischt hatte. Zusätzlich verursachten die extremen Sicherheitsmaßnahmen, die für seinen Besuch erforderlich waren, massive Einlassverzögerungen für Tausende von Zuschauern.

Höchste Sicherheitsstufe

Strafverfolgungsbehörden verbrachten fast zwei Jahre mit der Planung für dieses spezifische Spiel. Aufgrund der Anwesenheit des Präsidenten stufte die Behörde das Spiel als Sonderereignis der Stufe 1 ein. Dies stellte das Fußballspiel sicherheitstechnisch auf die gleiche Stufe wie eine Amtseinführung des Präsidenten.

Die strenge Abriegelung umfasste eine riesige Flugverbotszone über der Region New York und New Jersey. Militärische Scharfschützen säumten die Stadiondächer, während F-16-Kampfjets am Himmel patrouillierten. Tausende von Bundesagenten sicherten den Umkreis und schufen eine strenge Sicherheitsmauer um den Veranstaltungsort.

Trotz des deutlichen Unmuts der Menge verteidigte das Weiße Haus die starke präsidiale Präsenz nachdrücklich. Pressesprecherin Karoline Leavitt lobte die massive Operation vor dem Anpfiff. Sie erklärte: „Seine Anwesenheit wird den Höhepunkt der meistgesehenen, sichersten und erfolgreichsten Weltmeisterschaft in der amerikanischen Geschichte bilden.“

Nach dem Schlusspfiff wird der 80-jährige Präsident voraussichtlich FIFA-Präsident Gianni Infantino auf dem Spielfeld begleiten. Die beiden Männer verbindet eine ungewöhnlich enge Bindung. Gemeinsam planen sie, dem siegreichen Kapitän die ikonische Trophäe zu überreichen, was Trumps Auftritt bei der Klub-Weltmeisterschaft im letzten Sommer widerspiegelt.

Quellen: Irish Star