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Trump verhängt 50-Prozent-Zölle auf eines der bekanntesten kanadischen Produkte

Donald Trump
Ninotnan / Shutterstock.com

50-Prozent-Zölle sind zurück – und Kanadas berühmtester Sport wurde gerade hineingezogen.

Die Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada haben eine weitere ungewöhnliche Wendung genommen, nachdem Präsident Donald Trump seine Zollkampagne mit neuen Importbeschränkungen ausgeweitet hat.

Während Autos, Milchprodukte und Alkohol alle ins Kreuzfeuer geraten sind, hat eine Ergänzung der Liste für viel Stirnrunzeln gesorgt: Eishockeyschläger.

Trump unterzeichnete drei Durchführungsverordnungen, die 50-Prozent-Zölle auf mehrere Kategorien kanadischer Waren einführen und dem anhaltenden Handelsstreit zwischen den Nachbarländern eine weitere Ebene hinzufügen.

Laut dem Weißen Haus sollen die neuen Zölle dem entgegenwirken, was es als unfaire Behandlung amerikanischer Exporte durch Kanada bezeichnet.

„Auf diese Weise gleicht Präsident Trump die Belastung und den Nachteil aus, denen der US-Handel infolge der diskriminierenden Behandlung durch Kanada ausgesetzt war, und schafft gleiche Wettbewerbsbedingungen für wichtige US-Exportgüter – Automobile, Alkohol und Milchprodukte.“

Zu den Produkten, die dem neuen 50-Prozent-Zoll unterliegen, gehören kanadischer Wein, Bauzement und Eishockeyschläger – ein Grundnahrungsmittel des kanadischen Nationalsports, das sich unerwartet im Zentrum eines Handelsstreits wiedergefunden hat.

Einige Waren entgehen den neuen Zöllen

Nicht jede kanadische Exportware wird betroffen sein.

Energieressourcen, Kalidünger, Fisch und kritische Mineralien bleiben von den jüngsten Maßnahmen ausgenommen.

Einige Produkte, die zuvor Zölle im Rahmen des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA) vermieden hatten, fallen jedoch nun unter die erweiterten Beschränkungen.

Die neu unterzeichneten Durchführungsverordnungen ersetzen nicht die bereits bestehenden Zölle auf kanadische Importe, sondern bauen auf den bestehenden Handelshemmnissen auf.

Durch die Erweiterung der Liste der Zielgüter reagiert die Trump-Regierung nach eigenen Angaben auf das, was sie als „diskriminierende Behandlung“ amerikanischer Produkte durch Kanada ansieht, und versucht gleichzeitig, den Handel zwischen den beiden Ländern neu auszubalancieren.