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Trump beansprucht den Mond für die USA und präsentiert neue „imperiale“ Uniformen

Moon, South Pole, Tycho Brahe crater
Shutterstock.com

Nutzer scherzten über die dunkle Ästhetik, wobei jemand schrieb: „Man höre den ‚Imperial March‘ aus Star Wars.“

Soziale Medien werden an einem ruhigen Wochenende oft seltsam.

Doch wenn ein Staatschef sich einloggt, um seine Wochenendgedanken zu teilen, kann ein einfacher Nachmittags-Scroll schnell zu einer wilden Lektion in galaktischem Recht und Geografie werden.

Ein Anspruch auf den Kosmos

Präsident Donald Trump verbrachte seinen Sonntag damit, eine Reihe ungewöhnlicher Nachrichten auf Truth Social zu veröffentlichen. Er teilte ein Bild der Mondoberfläche, das mit einem massiven Text-Overlay versehen war, auf dem „The Moon is Ours.“ stand.

Nur wenige Minuten vor diesem Beitrag lud der Präsident Bilder von offenbar computergenerierten Militäruniformen hoch.

Die pechschwarzen Designs der Space Force zeigten Schulterabzeichen, Ärmelaufnäher und einen eleganten Gürtel. Trump beschrieb die Farben als „Space Gray, Midnight Black, Silver Grey und Satin Black“, wie der Irish Star berichtete.

Nutzer auf X bemerkten sofort eine filmische Ähnlichkeit. Sie scherzten über die dunkle Ästhetik, wobei jemand schrieb: „Man höre den ‚Imperial March‘ aus Star Wars.“ Ein anderer fügte hinzu, der Look sei „definitiv im Stil der imperialen Armee von Star Wars gehalten.“

Die Beanspruchung eines Himmelskörpers verstößt tatsächlich gegen langjährige internationale Regeln. Die Vereinigten Staaten und über hundert weitere Nationen unterzeichneten den Weltraumvertrag von 1967, der es jedem einzelnen Land verbietet, den Mond zu besitzen.

Die Landkarte neu zeichnen

Die Wochenend-Posting-Flut endete nicht am Rande der Atmosphäre. Trump teilte auch eine Karte von New Mexico, auf der ein riesiges rotes Kreuz das Wort „Mexico“ durch „America“ ersetzte.

Dies folgt auf eine weitere jüngste Namensdebatte während eines Handelsstreits mit Kanada, wie der Mirror US berichtete. Ende letzten Monats kündigte er eine Exekutivverordnung an, die den Ontariosee in „Lake America“ umbenennen sollte.

Diese Entscheidung verärgerte indigene Führer. Großhäuptling Pierre Picard von der Huron-Wendat First Nation veröffentlichte eine scharfe Erklärung, in der er dem Präsidenten vorwarf, ihre Geschichte auslöschen zu wollen. Er sagte, er fühle sich „empört, entsetzt, schockiert“ über diesen Schritt und nannte ihn „abscheulich und unsagbar“.

Picard erklärte, dass der ursprüngliche Name einen immensen kulturellen Wert besitze. Der kanadische Premierminister Mark Carney stimmte dem zu. Carney nutzte X, um die Menschen an die sprachlichen Wurzeln zu erinnern.

„Der Name Ontariosee stammt vom Wendat-Wort Ontari’io, was passenderweise ‚der See ist schön, der See ist groß‘ bedeutet“, schrieb Carney.

Quellen: The Irish Star, Truth Social, X