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„Wir wurden von russischer Propaganda beeinflusst“: Pro-Trump-Influencerin gibt zu, sie habe sich im Ukraine-Krieg geirrt

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Sie warnt, dass Luftschutzsirenen sehr wohl die Zukunft der USA sein könnten, wenn die Bevölkerung nicht beginnt, Forderungen an den Gesetzgeber zu stellen.

Politische Online-Debatten wirken oft wie in Stein gemeißelt. Nur wenige Kommentatoren weichen jemals von ihren vehementen öffentlichen Positionen ab.

Doch hin und wieder tritt eine prominente Stimme aus dem komfortablen Studiolicht heraus, um die Realität vor Ort zu sehen.

Ein erheblicher Perspektivwechsel kann die Folge sein, wenn theoretische Ideen mit harten Fakten kollidieren.

„Ich habe mich geirrt“

Jahrelang galt die konservative Aktivistin Laura Loomer als eine der aggressivsten amerikanischen Kommentatorinnen, die sich gegen die Unterstützung der Ukraine aussprachen. Die prominente Persönlichkeit, oft eng mit Donald Trumps innerem Kreis verbunden, verspottete regelmäßig die ukrainische Führung online.

Diese Haltung ist nun Geschichte. Loomer beschloss, direkt in das Kriegsgebiet zu reisen, um die Zerstörung aus erster Hand zu sehen, und die Reise änderte ihre Einstellung vollständig.

„Ich habe mich geirrt. Ich habe die Verantwortung, die Dinge richtigzustellen“, schrieb Loomer in einem ehrlichen Beitrag auf X.

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Die Schrecken sehen

Nach ihrer Ankunft in dem vom Krieg zerrütteten Land stellte sie schnell fest, dass ihre frühere Online-Rhetorik nicht der düsteren Realität eines Lebens unter Beschuss entsprach.

Bereits an ihrem ersten Tag in der Ukraine zeigten lokale Offizielle Loomer entsetzliche Beweise. Sie sah verstörende Fotos von ermordeten Priestern in Butscha sowie Bilder von Massengräbern voller ziviler Opfer.

Vertreter der Behörden zeigten ihr auch schockierende Bilder von gefangenen ukrainischen Soldaten mit Hakenkreuzen, die direkt in ihre Stirn geritzt waren. Die visuellen Beweise trafen sie persönlich zutiefst.

„Ich fühle mich wie ein Arschloch, weil ich den Kampf der Ukrainer in den letzten fünf Jahren heruntergespielt habe“, postete Loomer, nachdem sie einen aktiven Luftschutzalarm erlebt hatte. „Ich sagte oft, es sei mir egal. Rückblickend war das nicht sehr nett von mir.“

Die Sirenen über einer zivilen Stadt hallen zu hören, zwang sie dazu, alles zu überdenken, was sie zuvor Millionen von Anhängern zu Hause mitgeteilt hatte.

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Warnung an Amerika

Loomer glaubt nun, dass Millionen von Amerikanern getäuscht werden. Sie argumentiert, dass russische Propagandakampagnen einfache Wähler erfolgreich gegenüber den wahren menschlichen Kosten des Konflikts blind gemacht haben.

Sie sprach auch eine düstere Warnung aus.

„Wir haben Trump nicht für immer, und die Achse des Bösen bewegt sich schnell“, schrieb Loomer online.