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USA untersuchen, ob Russland Iran bei der Zielerfassung geheimer CIA-Einrichtungen half

Donald Trump, Vladimir Putin, USAs president, Rysslands president
Russian Presidential Executive Office / Wiki Commons

Neue Geheimdienstuntersuchung prüft mögliche russische Rolle bei Angriffen auf CIA-Standorte

Im US-Geheimdienstmilieu häufen sich die Fragen, nachdem eine Reihe iranischer Drohnenangriffe CIA-Einrichtungen am Golf getroffen hat. Dies veranlasst Ermittler zu prüfen, ob Russland eine direkte Rolle bei der Ermöglichung der Angriffe spielte.

Beamte, die mit der Geheimdienstbewertung vertraut sind, geben an, dass Analysten untersuchen, ob Moskau Zielinformationen, verbesserte Drohnentechnologie oder beides lieferte. Es wurden noch keine endgültigen Schlussfolgerungen gezogen, doch die Effektivität der Angriffe hat die Prüfung der langjährigen militärischen Zusammenarbeit Russlands mit Teheran intensiviert.

Geheimdienste prüfen russische Rolle

Laut Reuters über Personen, die mit der Untersuchung vertraut sind, prüfen Analysten mehrere Indikatoren, die auf eine russische Beteiligung an den Angriffen auf CIA-Standorte hindeuten könnten.

Mindestens zwei Einrichtungen wurden im März getroffen, darunter die CIA-Station innerhalb der US-Botschaft in Riad, Saudi-Arabien, sowie ein weiterer Standort im Ostirak. Auch andere Orte könnten Ziel gewesen sein, obwohl Beamte sich weigerten, zusätzliche Details preiszugeben.

Eine interne Bewertung, die von einem westlichen Geheimdienst erstellt wurde, kam Berichten zufolge zu dem Schluss, dass Russland wahrscheinlich eine Rolle bei der Identifizierung der angegriffenen regionalen CIA-Einrichtungen spielte.

Fortschrittliche Drohnen unter die Lupe genommen

Westliche Beamte, die über Geheimdienstberichte informiert wurden, glauben, dass der Angriff in Saudi-Arabien verbesserte Versionen der iranischen Shahed-Drohnen umfasste, die von russischer Unterstützung profitiert hatten.

Diesen Beamten zufolge durchbrach eine Drohne einen anfälligen Bereich der Botschaftsaußenfassade, bevor ein zweites Fluggerät durch die Öffnung eindrang und im Inneren explodierte. Es wurden keine Todesfälle oder Verletzungen gemeldet.

Unabhängige Geheimdienstquellen geben zudem an, dass Russland dazu beigetragen hat, die Genauigkeit der iranischen Shahed-136-Drohnen zu verbessern, indem es das Satellitennavigationssystem Kometa-M bereitstellte. Analysten beschreiben dieses System als deutlich präziser und widerstandsfähiger gegen elektronische Störungen als Irans heimische Alternative.

Der Kreml hat zuvor Berichte dementiert, das System geliefert zu haben, und diese Behauptungen als „Fake News“ bezeichnet.

Trotz wachsenden Misstrauens warnen Geheimdienstmitarbeiter, dass wichtige Fragen unbeantwortet bleiben.

Analysten prüfen, ob Iran die CIA-Station innerhalb der Botschaft gezielt angriff oder ob die Büros der Behörde im Rahmen eines umfassenderen Angriffs auf das diplomatische Gelände getroffen wurden.

Mehrere Beamte merkten an, dass nur eine begrenzte Anzahl von Ländern sowohl über die Geheimdienstfähigkeiten als auch über die strategische Motivation verfügt, hochsensible Zieldaten gegen US-Geheimdiensteinrichtungen bereitzustellen.

Die Besorgnis über Moskaus mögliche Beteiligung hat sich nach weiteren iranischen Angriffen auf US-Stellungen in der Region verstärkt, darunter ein Angriff auf eine amerikanische Basis in Jordanien, bei dem zwei Soldaten getötet wurden.

Der ehemalige CIA-Stationsleiter Daniel Hoffman sagte, eine solche Zusammenarbeit passe zur umfassenderen strategischen Beziehung zwischen Russland und Iran.

„Sie teilen ein Interesse daran, den US-Einfluss in ihren selbsternannten Einflusssphären insgesamt zu reduzieren oder zu eliminieren“, sagte Hoffman.

Weder die CIA noch das Weiße Haus gaben eine substanzielle Stellungnahme zu der gemeldeten Untersuchung ab. Irans Mission bei den Vereinten Nationen, das russische Verteidigungsministerium und die saudische Regierung reagierten ebenfalls nicht auf Anfragen zur Stellungnahme.