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Raus: Frankreich fordert Russland zum Abzug „illegal stationierter“ Truppen aus europäischer Region auf

Raus: Frankreich fordert Russland zum Abzug „illegal stationierter“ Truppen aus europäischer Region auf
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Separatisten in der Region werden von Moskau unterstützt, unter anderem durch eine russische Militärpräsenz.

Französische Diplomaten beziehen eine feste Position zur anhaltenden militärischen Präsenz Russlands in der Region Transnistrien, die an die Südukraine grenzt.

Anfang dieser Woche forderte das französische Außenministerium Russland auf, seine illegalen Streitkräfte aus Transnistrien abzuziehen, und wies darauf hin, dass Moskau Völkerrecht missachtet.

Dieser erneute Vorstoß erfolgte an einem wichtigen Datum. Es sind 34 Jahre vergangen, seit das Waffenstillstandsabkommen vom 21. Juli 1992 die Kämpfe entlang des Flusses Dnjestr beendete.

Laut dem moldauischen Medium Newsmaker hob das französische Außenministerium die gebrochenen Versprechen im Laufe der Jahre hervor. „Vor 34 Jahren beendete das Waffenstillstandsabkommen vom 21. Juli 1992 den Krieg am Dnjestr“, erklärte das Ministerium.

„Seitdem unterhält Russland unter Verletzung des Völkerrechts und seiner eigenen Verpflichtungen ein Militärkontingent in der Region“, hieß es in der Erklärung weiter.

Paris machte seine Position deutlich. „An diesem symbolischen Tag bekräftigt Frankreich erneut seine feste Unterstützung für die territoriale Integrität der Republik Moldau und fordert Russland auf, seine illegal am linken Ufer des Dnjestr stationierten Truppen abzuziehen und den Prozess der friedlichen Beilegung des Transnistrien-Konflikts wirklich zu unterstützen“, fügte das Ministerium hinzu.

Jahrzehntelanger Stillstand

Die Kämpfe begannen im Frühjahr 1992, nachdem Transnistrien seine Unabhängigkeit erklärt hatte. Die Präsidenten Mircea Snegur und Boris Jelzin unterzeichneten den Waffenstillstand später im selben Sommer, doch die Gewalt forderte Hunderte Tote und Tausende Verletzte.

Moldau verlor die Kontrolle über die Region, und russische Soldaten sind seitdem dort geblieben.

Moldau möchte, dass diese Truppen abziehen und das Waffenlager in Cobasna geräumt wird. Anschließend wünscht es sich ein internationales ziviles Team als Friedenstruppe.

Moskau ignoriert diese Forderungen weiterhin. Jüngste Äußerungen russischer Diplomaten zeigen, warum die Gespräche festgefahren sind.

Der russische Sonderbotschafter Oleg Oserow wies kürzlich die Erklärung von Istanbul aus dem Jahr 1999 zurück. Im Rahmen dieses Abkommens hatte Russland zugesagt, alle Truppen und Ausrüstungen bis Ende 2002 abzuziehen.

Oserow behauptete, das alte Abkommen enthalte „Absichtserklärungen“ statt echter Regeln. Er sagte, die Truppen würden erst nach Abschluss formeller Verhandlungen abziehen, doch diese Gespräche blieben völlig eingefroren.