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Russische Blogger entlarven Putins Lügen: Das als „bestes der Welt“ gefeierte Kampfflugzeug im Wert von rund 43 Millionen Euro wurde durch Eigenbeschuss abgeschossen.

SU-57
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Lokale Militärblogger erzählten eine ganz andere Geschichte als der russische Machthaber.

Wenn hochentwickeltes Militärgerät vom Himmel fällt, ist die offizielle Erklärung selten aufregend. Führungspersönlichkeiten verweisen auf einen Wackelkontakt. Manchmal jedoch steckt hinter der wahren Geschichte eine minutiös geplante Falle.

Absturz bei Moskau

Ein hochgeschätztes russisches Kampfflugzeug stürzte am Dienstag nahe Moskau ab. Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine Suchoi Su-57. Diese Maschine der fünften Generation ist ein wertvolles Gut, das Präsident Wladimir Putin in einer Rede im Juni kürzlich als „das beste der Welt“ bezeichnete.

Russische Verteidigungsbeamte bemühten sich, die Darstellung zu kontrollieren. Das Verteidigungsministerium schob den Absturz umgehend auf einen einfachen „technischen Defekt“.

Lokale Militärblogger erzählten eine ganz andere Geschichte. Mehrere russische Telegram-Kanäle ignorierten die offizielle Darstellung und berichteten, dass Eigenbeschuss das Flugzeug tatsächlich zum Absturz gebracht habe.

Nun hat eine Open-Source-Nachrichtendienstgruppe eine spektakuläre Erklärung angeboten. Laut United24Media sollen ukrainische Agenten das System gehackt und die Russen dazu gebracht haben, selbst den Abzug zu betätigen.

Den Himmel hacken

Die Gruppe behauptet, ukrainische Spezialdienste hätten eine komplexe Cyber- und Human-Intelligence-Operation gestartet. Es sei ein kalkulierter Schachzug gewesen. Durch die Koordination digitaler Angriffe hätten Agenten die Flugabwehrbesatzungen von Bars-Moskau vollständig desorientiert.

Diese Aktionen zwangen das Verteidigungsnetzwerk, sich auf das eigene Flugzeug zu fixieren. U24 Media berichtete, dass die Hacker die russischen Bediener fast eine Woche lang vor dem Angriff abgehört hätten.

InformNapalm enthüllte, dass Agenten am 17. Juli entscheidende Trainingssendungen abgefangen hätten. Die russischen Soldaten seien damit beschäftigt gewesen, das Aufspüren von ukrainischen Langstreckendrohnen zu üben, wodurch ihr Netzwerk ungeschützt geblieben sei.

Dieses kurze Zeitfenster ermöglichte es den ukrainischen Streitkräften, Schwachstellen in der digitalen Rüstung zu identifizieren. Sie machten sich genau diese Schwachstellen zunutze. Das Verteidigungssystem sei dann gegen die Su-57 gerichtet worden.

Ein seltener Vogel

Der Verlust ist ein massiver Schlag für die russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte. Der ukrainische Militärgeheimdienst stellt fest, dass Russland nur noch eine Handvoll dieser teuren Mehrzweckkampfflugzeuge im Dienst habe, die für den Start von Kh-59- und Kh-69-Raketen konzipiert seien.

Die Ukraine hat diese Tarnkappenjets im Laufe des Krieges stetig gejagt. Streitkräfte hätten im Juni 2024 erfolgreich eine Su-57 auf dem Flugplatz Akhtubinsk getroffen.

Zwei weitere seien im Mai 2026 auf einem Stützpunkt in der Region Tscheljabinsk beschädigt worden, so der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine. Die Flotte schrumpft schnell.

Unterdessen wird der Himmel für Moskau immer tödlicher. Während einer kürzlichen Senatsanhörung bestätigte US-General Dan Caine, dass eine ukrainische F-16 einen russischen Kampfjet im Luftkampf abgeschossen habe.

Das ukrainische Verteidigungsportal Militarnyi schätzte ein, dass dieser historische Sieg vom 8. Juli wahrscheinlich eine russische Su-35 gefordert habe.

Quellen: United24Media, Militarnyi