AfD-Chef unter Beschuss: Geheime Runde mit Rechtsextremen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Neue Vorwürfe erschüttern die AfD.

Einem Bericht der Zeit zufolge soll Tino Chrupalla, der Chef der Alternative für Deutschland (AfD), im Jahr 2021 an einem geheimen Treffen teilgenommen haben. 

Dieses Treffen wurde von Gernot Mörig organisiert, der laut Spiegel und Correctiv als langjährig aktiver Rechtsextremist bekannt ist. 

Bei der Veranstaltung, die unter dem Namen „5.Düsseldorfer Runde“ stattfand, ging es angeblich darum, Geld für rechtsextreme Projekte zu beschaffen.

Laut Informationen der Frankfurter Rundschau war Chrupalla anscheinend auch vor Ort, wie aus einem Entwurf eines Dankesbriefes hervorgeht, der der Zeitung vorliegt.

In dem Schreiben wird Chrupallas Anwesenheit und seine Bereitschaft, „Rede und Antwort“ zu stehen, hervorgehoben. 

Weder Chrupalla noch die AfD-Bundespartei haben auf die Anfrage des Spiegels geantwortet, und auch Gernot Mörig ließ eine Anfrage des Magazins unbeantwortet. Die genauen Inhalte des Gesprächs bei der „5. Düsseldorfer Runde“ bleiben somit unklar.