Amtliche Bestätigung der Lebensbescheinigung notwendig

Olivia Rosenberg

4 Wochen vor

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21/05/2024
Deutschland
Foto: Shutterstock
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Versäumnis führt zur Einstellung der Rentenzahlung.

Rentner, die im Ausland leben und eine Rente aus Deutschland beziehen, müssen jährlich eine sogenannte Lebensbescheinigung einreichen, um weiterhin Rentenzahlungen zu erhalten. 

Laut einem Bericht von CHIP erhalten diese Rentner Mitte Juni eine spezielle Bescheinigung per Post, die sie ausfüllen, amtlich bestätigen lassen und im Original zurückschicken müssen. 

Die Quelle berichtet, dass dies notwendig ist, um Rentenzahlungen über den Tod hinaus zu vermeiden.

Die Lebensbescheinigung muss von einer amtlichen Stelle bestätigt werden, was bei ortsansässigen Behörden, Banken oder deutschen Vertretungen im Ausland möglich ist. 

Wichtig ist, dass die Bescheinigung und die amtliche Bestätigung rechtzeitig zurückgeschickt werden. Für 2024 ist die Frist der 16. August. 

Werden die Unterlagen bis Mitte Oktober nicht eingereicht, wird die Rentenzahlung ab Ende November eingestellt. Ist der Lebensnachweis bis Ende April des Folgejahres nicht erbracht, stellt der Renten Service die Zahlungen endgültig ein.

Für diejenigen, die das Formular verloren haben, gibt es die Möglichkeit, die Bescheinigung herunterzuladen. Eine Alternative zur postalischen Rücksendung ist die digitale Lebensbescheinigung. 

Hierfür wird ein Smartphone benötigt, mit dem der QR-Code vom Schreiben abfotografiert wird. Die Identifizierung erfolgt dann über die PostIdent-App, die eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bietet.

In einigen Ländern ist die Lebensbescheinigungspflicht aufgehoben, da Deutschland gut vernetzt ist. Dazu gehören Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Israel, Italien, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz und Spanien.