Russland und Iran sind in den vergangenen Jahren stetig enger zusammengerückt.
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Im Jahr 2025 besiegelten die beiden Länder ihre Beziehung mit einem langfristigen strategischen Partnerschaftsabkommen, das die Zusammenarbeit in Bereichen wie Politik, Handel, Energie und Sicherheit ausweiten soll.
Hilfslieferung angekündigt
Russland hat nun 13 Tonnen humanitäre Hilfe in den Iran geschickt, wie das russische Ministerium für Notfallsituationen laut Digi24 mitteilte.
Die Lieferung besteht aus Medikamenten, die im Rahmen einer humanitären Operation per Flugzeug transportiert wurden, die von Präsident Wladimir Putin angeordnet wurde.
Beamte erklärten, die Lieferung sei „in Übereinstimmung mit den Anweisungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des Ministers für Notfallsituationen Aleksandr Kurenkow“ organisiert worden.
Die medizinischen Güter wurden zunächst nach Aserbaidschan geflogen, bevor sie an die iranischen Behörden weitergeleitet wurden.
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Route über Aserbaidschan
Aserbaidschan fungierte bei der Operation als Vermittler und nahm die Fracht entgegen, bevor deren Weitertransport in den Iran ermöglicht wurde.
Nach Angaben des Ministeriums übernahmen Flugeinheiten des russischen Katastrophenschutzes den Transport der Medikamente.
Die Hilfe wurde anschließend an die zuständigen iranischen Regierungsstellen übergeben, die für die Verteilung verantwortlich sind.
Über die Lieferung berichtete die spanische Nachrichtenagentur EFE, die sich dabei auf die russische staatliche Nachrichtenagentur TASS bezog.
Teheran dankt Moskau
Der iranische Präsident Masoud Peseschkian dankte Russland für die Unterstützung während eines Telefongesprächs mit Putin Anfang dieser Woche.
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Während des Gesprächs äußerte er seine Dankbarkeit für „die geleistete Unterstützung, insbesondere für humanitäre Hilfe“.
Russland hat nicht bestätigt, ob es dem Iran militärische Unterstützung oder Geheimdienstinformationen liefert, doch Moskau hat eine fortgesetzte politische und humanitäre Unterstützung für Teheran eingeräumt.
Unterstützung für neue Führung
Die Hilfslieferung erfolgt kurz nach politischen Veränderungen in der iranischen Führung.
Putin erklärte kürzlich „seine unerschütterliche Unterstützung“ für die Islamische Republik nach der Ernennung von Mojtaba Chamenei zum neuen Ajatollah des Landes.
Mojtaba Chamenei ist der Sohn des früheren Führers Ali Chamenei, der ermordet wurde.
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Quellen: Digi24, EFE, TASS