Die Wahrheit über Baerbocks umstrittenen Flug: Was wirklich geschah

Geschrieben von Olivia Rosenberg

17 Wochen vor

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30/01/2024
Foto: photocosmos1 / Shutterstock.com
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Das steckt wirklich dahinter.

Der umstrittene Flug von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock von Kopenhagen nach Berlin hat für Diskussionen gesorgt. FOCUS Online hat bei zwei Ministerien nachgefragt, um die Hintergründe des Fluges zu klären. 

Im August 2022 flog Baerbock drei Stunden früher als geplant von Kopenhagen nach Berlin zurück und forderte dafür einen separaten Flug der Flugbereitschaft der Bundeswehr an, nachdem der letzte Programmpunkt in Kopenhagen kurzfristig abgesagt wurde. 

Die ursprüngliche A-340-Besatzung konnte den Flug aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten für Piloten nicht durchführen. 

Eine neue Crew wurde mit einem zweiten Regierungsflugzeug von Köln nach Kopenhagen eingeflogen, um die frühere Abflugzeit einzuhalten.

FOCUS Online erhielt die Information, dass kein extra Flugzeug für Baerbock eingeflogen wurde. Stattdessen machte ein ohnehin verkehrender Jet der Flugbereitschaft lediglich einen Zwischenstopp in Kopenhagen, um dort die frische Crew abzuladen. 

Die Route eines für diesen Tag geplanten Fluges nach Kanada wurde dafür leicht angepasst. Demnach gab es keinen Leerflug. 

Das Auswärtige Amt betonte, dass vor jeder Reise emissionsärmere Reisemöglichkeiten geprüft werden, aber aufgrund der engen Terminabfolge oft nicht passende Flug- oder Bahnverbindungen zur Verfügung stehen.