Energieverbrauch widerspricht Sparbemühungen: Deutsche Haushalte im Fokus

Geschrieben von Olivia Rosenberg

19 Wochen vor

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12/01/2024
Foto: Shutterstock
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Deutsche heizen mehr trotz Energiekrise.

Trotz eines vergleichsweise wärmeren Dezembers 2023 und der anhaltenden Energiekrise haben deutsche Haushalte beim Heizen nur wenig eingespart. 

Eine neue Auswertung zeigt, dass der witterungsbereinigte Verbrauch von Heizenergie sogar um sieben Prozent angestiegen ist. 

Dieser Anstieg ist bemerkenswert, da er im Gegensatz zu den Bemühungen vieler Verbraucher steht, bewusster und weniger zu heizen. 

Laut einer Umfrage des Umfragedienstleisters YouGov im Auftrag von Ista gaben 45 Prozent der Befragten an, bewusster und weniger zu heizen als im Vorjahr, während 46 Prozent ihren Verbrauch auf dem Niveau des Vorjahres sehen. 

Ista-Chef Hagen Lessing betont, dass die abweichende Wahrnehmung zeigt, wie schwierig es ist, den eigenen Verbrauch einzuschätzen, und unterstreicht die Bedeutung aktueller Verbrauchsdaten, berichtet der Spiegel.

Die Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Verbraucher und den tatsächlichen Verbrauchsdaten wirft Fragen auf über die Effektivität der Maßnahmen zur Energieeinsparung. 

Es zeigt sich, dass trotz des Bewusstseins für Energieeffizienz und Klimaschutz der praktische Umgang mit Energie im Alltag eine Herausforderung darstellt. 

Die Ergebnisse der Umfrage und die gestiegenen Verbrauchszahlen verdeutlichen die Notwendigkeit, Verbraucher besser über ihren Energieverbrauch zu informieren und sie bei der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen zu unterstützen.