Feuerwehren im Dauereinsatz: Keller und Straßen unter Wasser

Olivia Rosenberg

1 Woche vor

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11/07/2024
Deutschland
Foto: Shutterstock
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Regenmassen überfluten Deutschland.

In mehreren Teilen Deutschlands haben schwere Regenfälle und Gewitter zu Überflutungen und zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und Polizei geführt. 

Besonders betroffen war am Mittwoch die Stadt Rastatt in Baden-Württemberg, wo Sturm und Starkregen bis zum Abend rund 100 Einsätze auslösten. 

Laut einem Polizeisprecher waren die Regenfälle so stark, dass Autos und LKWs von umgestürzten Bäumen getroffen wurden, so n-tv.

Die Unwetterwarnungen erreichten die Polizei in Rastatt erst, als das Unwetter bereits im Gange war. 

Trotz Wetter-Apps, die auf die herannahenden Stürme hinwiesen, war das Ausmaß der Regenfälle unerwartet heftig. Straßen, Keller und Unterführungen standen schnell unter Wasser, und es wird mit hohem Sachschaden gerechnet. 

Glücklicherweise wurden bisher keine Verletzten gemeldet.

In der Nacht beruhigte sich das Wetter in weiten Teilen Deutschlands, doch für Donnerstag sind erneut kräftige Gewitter vorhergesagt. 

Besonders der Süden und Osten Deutschlands könnten betroffen sein. Meteorologe Björn Alexander von n-tv warnte, dass das Tief „Elke“ zwar abgezogen sei, aber „Frieda“ das nächste Unwetter- und Gewittertief bereits auf dem Weg sei.

Auch in anderen Regionen kam es zu schweren Unwettern. In Berlin drang Wasser in das Magazin der Zentral- und Landesbibliothek ein, während in Hessen zahlreiche Polizeieinsätze notwendig waren. 

In Dietzenbach musste eine S-Bahn-Unterführung gesperrt werden, und auf der A45 sowie der A66 wurden mehrere umgestürzte Bäume von den Fahrbahnen geräumt.

Im Osten Sachsens musste die Feuerwehr in den Landkreisen Bautzen und Görlitz zu etwa 85 Einsätzen ausrücken. 

Ein Zug kollidierte bei Bautzen mit umgestürzten Bäumen, entgleiste jedoch nicht. Auch im Landkreis Miesbach in Oberbayern und im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg führten Unwetter zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern.