Jugend wählt Zukunft: Die Debatte um das Wahlalter in Deutschland

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Demokratie stärken oder Verantwortung zu früh übertragen?

Die Diskussion um die Absenkung des Wahlalters in Deutschland hat erneut an Fahrt aufgenommen. 

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas schlug vor, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken, eine Idee, die bereits bei der kommenden Europawahl umgesetzt wird. 

Während die Grünen diesen Vorschlag unterstützen, sehen FDP und CDU das Wahlrecht weiterhin an die Volljährigkeit geknüpft. 

Diese Debatte spiegelt die unterschiedlichen Ansichten über die politische Reife und die Beteiligung junger Menschen an demokratischen Prozessen wider, wie die Tagesschau berichtet.

Die Argumentation gegen ein niedrigeres Wahlalter stützt sich vor allem auf die rechtliche Volljährigkeit und die damit verbundenen Rechte und Pflichten. 

Kritiker wie Wolfgang Kubicki und Thorsten Frei betonen, dass Personen unter 18 Jahren in vielen Bereichen des Lebens noch nicht als voll geschäftsfähig gelten und daher nicht über die politische Zukunft des Landes entscheiden sollten. 

Bas hingegen sieht in der Absenkung des Wahlalters einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Demokratie und zur Förderung der politischen Beteiligung junger Menschen.