Rentenreform trifft Jahrgang hart: Höhere Einbußen drohen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

19 Wochen vor

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08/01/2024
Foto: Shutterstock
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Mehr Abschläge für künftige Rentner.

Ab 2024 müssen Rentnerinnen und Rentner mit höheren Abschlägen rechnen, wenn sie vorzeitig in Rente gehen. Besonders betroffen ist der Jahrgang 1962. 

Die Deutsche Rentenversicherung hat Ende 2023 erklärt, dass für Versicherte des Jahrgangs 1961, die im kommenden Jahr 63 werden, das reguläre Rentenalter bei 66 Jahren und 6 Monaten liegt. 

Dies ist Teil der schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis 2031. Wer vorzeitig in Rente geht, muss mit einem Abschlag von bis zu 14,4 Prozent rechnen. 

Für jeden Monat vor dem regulären Rentenalter werden 0,3 Prozent von der Rente abgezogen.

Für den Jahrgang 1962, der ab 2025 erstmals in die Rente mit 63 gehen kann, wird der Abschlag sogar 13,6 Prozent betragen. Dies bedeutet einen deutlichen finanziellen Einbußen für die Betroffenen. 

Der Jahrgang 1964 hat es noch schwerer: Alle Versicherten der Jahrgänge 1949 bis 1963 können noch vor ihrem 67. Geburtstag ohne Abschläge in Rente gehen. 

Für die Jahrgänge 1964 und später liegt das Renteneintrittsalter jedoch auch nach 35 Beitragsjahren bei 67 Jahren, berichtet die Frankfurter Rundschau.