Streikwelle rollt: Der Lufthansa-Streik legt Flughäfen lahm

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Wie der Lufthansa-Streik Ihre Reisepläne durcheinanderbringt.

Ein umfassender Warnstreik des Bodenpersonals hat den Betrieb der Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaften erheblich beeinträchtigt, was zu hunderten von Flugausfällen und erheblichen Störungen für mehr als 100.000 Passagiere führte.

Der Streik, der in den frühen Morgenstunden begann, zielte darauf ab, die Forderungen der Gewerkschaft ver.di nach höheren Löhnen und einer Inflationsausgleichsprämie zu unterstreichen. 

Die Gewerkschaft hat zu diesem Arbeitskampf aufgerufen, der besonders die Flughäfen Frankfurt und München trifft, aber auch andere Standorte wie Hamburg, Berlin und Düsseldorf sind betroffen. 

Lufthansa sah sich gezwungen, zwischen 80 und 90 Prozent ihrer Flüge zu streichen, was die Reisepläne vieler Passagiere durcheinanderbrachte.

Laut der Tagesschau sollen die Streikmaßnahmen bis Donnerstagmorgen andauern, mit dem Ziel, die Verhandlungsposition der Gewerkschaft in einem laufenden Tarifkonflikt zu stärken, in dem ver.di 12,5 Prozent mehr Gehalt fordert. 

Die Airline hat bereits ein Angebot vorgelegt, das eine Lohnerhöhung von 13 Prozent über drei Jahre sowie eine Inflationsausgleichsprämie umfasst. 

Während der Streik für erhebliche Unannehmlichkeiten sorgt, bietet Lufthansa ihren Kunden Umbuchungsmöglichkeiten und rät von Reisen zum Flughafen ab. 

Die nächsten Verhandlungen sind für den 12. Februar geplant, in der Hoffnung, eine Einigung zu erzielen und weitere Störungen zu vermeiden.